Trotz der großen Pläne für 2018 sieht es nicht gut für Destiny 2 aus, sagt der Wall Street-Analyst Doug Creutz. Laut ihm fordern die vielen Spiel-Patzer und die intransparente Kommunikation seitens der Entwickler nun ihren Tribut, wovon sich die Marke auch nur schwer erholen wird.

 

Destiny 2

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Hier kannst du dir den Trailer zum Fluch des Osiris-DLC ansehen:

Destiny 2 - Erweiterung 1: Fluch des Osiris - Launch Trailer

In einer Anmerkung (via CNBC) erklärte der Cowen and Company-Mitarbeiter Creutz seinen Kunden, weshalb „Destiny 2 gerade keinem guten Stand hat“. Die Einnahmen durch Erweiterungen und Ingame-Käufe des Shooters werden stark unter der wachsenden Unbeliebtheit leiden, so der Analyst.

Das macht er vor allem daran fest, dass viele Twitch-Streamer das Spiel jetzt ablehnen und gleichzeitig die Zuschauerzahlen der früheren Steams immer weiter gesunken sind. Während Destiny 1 vor einem Jahr noch bis zu 17.000 Zuschauer besaß, kommt sein Nachfolger aktuell nur noch knapp auf die Hälfte.

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Destiny 2: 13 Tipps, die euch im Endgame helfen werden

Creutz sagt anhand von vier Gründen eine dunkle Zukunft für Destiny 2 voraus:

  1. Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist Destiny 2 nicht ansatzweise so motivierend, besonders was das Endgame angeht
  2. Die Mikrotransaktionen sorgen zurzeit für die meisten Beschwerden
  3. Obwohl angekündigt, geht Bungie weiterhin gar nicht oder nur sehr gering auf das Feedback seiner Spieler ein
  4. Die Transparenz bezüglich Updates und Veränderungen lässt weiterhin zu wünschen übrig

Zuletzt schließt Creutz nicht aus, dass Activision und Bungie einige Probleme beheben werden, aber dass sie das Ruder noch einmal herumreißen können, bezweifelt er.