Destiny: Guardians ist Destiny 2 mit mehr Mikrotransaktionen, erscheint nur in Südkorea

Lisa Fleischer

Anstatt immer mehr Mikrotransaktionen in Destiny 2 einzubauen, hat Bungie dafür ein eigenes Spiel kreiert – Destiny: Guardians. Die neue Version beinhaltet all das, was auch im Original verfügbar ist, erscheint allerdings nur in Südkorea. Sowohl in Destiny 2 als auch in Destiny: Guardians kannst du ab September die Erweiterung Forsaken spielen. Was diese beinhaltet, zeigt dir der folgende Trailer.

Destiny 2: Forsaken - DLC - Enthüllungstrailer [PS4, deutsch].

Destiny: Guardians, das im September in Südkorea erscheint, ist eigentlich das selbe Spiel wie Destiny 2: Es beinhaltet denselben Inhalt und auch die neue Erweiterung Forsaken bleibt dem Spiel nicht vorenthalten, berichtet Eurogamer. Einziger jetzt schon absehbarer Unterschied: Im In-Game-Shop unterstützt dich Yuna, die virtuelle Shop-Assistentin. Außerdem ist das Spiel auf die koreanischen PC-Bang ausgelegt, eine Art Internet-Café, in denen du vorinstallierte Spiele für eine stündliche Miete an den dortigen PCs zocken kannst.

Der Destiny 2-YouTuber xHOUNDISHx, der wohl an dem Preview-Event von Destiny: Guardians teilnahm, erzählt darüber hinaus, die Entwickler wollen in dem Shop des Spiels auch „das höchste Level an Ausrüstung“ anbieten. Trifft dies tatsächlich zu, wäre das wohl der größte Unterschied zur eigentlichen Version von Destiny 2. Dort kannst du dir nämlich durch In-Game-Käufe mit Echtgeld keinen Vorteil verschaffen, sondern lediglich kosmetische Items und zeitsparende Belohnungen erwerben.

Die Server von Destiny 2 und Destiny: Guardians sollen jedoch unabhängig voneinander sein, als europäischer Spieler wirst du also auch weiterhin nur mit solchen Spielern gepaart, die sich keinen Vorteil durch Echtgeld-Käufe verschaffen können. Bei näherer Betrachtung kein schlechter Schachzug von Publisher Activision: Während sich EA mit den Mikrotransaktionen in Star Wars Battlefront 2 ins eigene Fleisch geschnitten hat, schafft Activision einfach zwei separate Versionen des eigenen Spiels: Eine für Spieler mit Vorliebe für und eine für solche mit einer Ablehnung gegenüber Mikrotransaktionen.

Mit diesen Tipps holst du noch mehr aus dem Endgame von Destiny 2 heraus.

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Destiny: Guardians erscheint am 5. September in Südkorea exklusiv für den PC. Die Original-Version von Destiny 2 bleibt davon unbetroffen. Was hältst du von der Idee, eine zweite, unabhängige Spiel-Version zu veröffentlichen, damit sowohl Gegner als auch Befürworter von Mikrotransaktionen auf ihre Kosten kommen? Und was bevorzugst du: Spiele mit oder ohne Mikrotransaktionen?

Lisa Fleischer
Lisa Fleischer, GIGA-Expertin für Wearables, Haushaltsgeräte, Instagram und App-Tipps.

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