Destiny 2: Diese Dinge wünschen wir uns vom Sci-Fi-Shooter

Stephan Otto 2

Destiny 2, der Nachfolger zu Bungies Sci-Fi-Shooter erscheint offiziell am 8. September 2017. Bis dahin sind glücklicherweise noch ein paar Monate Zeit. Glücklicherweise deshalb, weil die Entwickler so einiges in Petto haben sollten, um die Spielerschaft zu überzeugen und dazu gehört bei weitem nicht nur die bereits bestätigte PC-Version.

Destiny 2 - Enthüllungstrailer: „Versammelt die Truppen".

Destiny sollte ein Spiel sein, welches Du zehn Jahre oder mehr spielen kannst. Dass daraus nichts geworden ist, hat unterschiedliche Gründe. Dass das Spiel einem übermäßig aufgeblasenem Hype, geschürt durch Medien und Spielerschaft, kaum standhalten könnte, hätte eigentlich allen bewusst sein müssen. Und so war das Ergebnis am Ende dann nun auch das, was man „ernüchternd“ nennt. Sicher, ohne Zweifel hat sich Destiny eine treue Anhängerschaft erarbeitet - ich selbst verteidige die letzte Stadt noch heute gegen das Dunkle - und in keinem Fall war alles schlecht, aber irgendwie gibt es eben doch den ein oder anderen Kritikpunkt.
Das wissen vermutlich auch die Entwickler, weswegen ein Quasi-Neustart mit Destiny 2 (ohne Erfolge und Loot) ja ein willkommener Ansatz ist, nun endlich doch das Spiel zu machen, welches Destiny ursprünglich sein wollte. Damit das ganze Vorhaben auch glückt, gibt es drei Dinge, die wir uns von Destiny 2 wünschen.

1. Eine gute Story und mehr zu tun

Etwas bei dem Destiny bis zum Ende große Schwächen hat: Die Story. Was viele Spieler schon beim Start von Destiny kritisierten, zog sich im Grunde bis zum absehbaren Ende durch. Das ist ziemlich schade, denn eigentlich hätte das Spiel das Potential für unendlich viele Inhalte und (kurze) Quests. Niemand liest sich die Grimoire-Karten durch, mit denen die Geschichte des Reisenden erzählt wird. Aber eine kurze Quest spielen, die das Ganze veranschaulicht? Das würde den Spielern auch helfen, die Zusammenhänge der Story zu fassen, welche gerade zu Beginn von Destiny oft in einem großem Fragezeichen mündete. Erst König der Besessenen brachte mehr Licht ins Dunkle.
Übrigens: Die Milchstraße hat acht Planeten und Pluto - dazu diverse Monde. Die Welt von Destiny beschränkt sich aber auf vergleichsweise wenige Gebiete. Natürlich ist es schwer, einmal den kompletten Mars zu umkreisen, aber ein wenig größer und vor allem zusammenhängender könnte das Universum schon sein.

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2. Unterschiedlichere und komplexere Missionen/Strikes

Dieser Punkt könnte auch ein Resultat aus der ersten Forderung sein. Wo es mehr zu tun gibt, wäre auch mehr Abwechslung im Quest-Design wünschenswert. Natürlich ist es schön, wenn Dein Geist zum 867. Mal irgendwelche Daten herunterlädt, während Du selbst als Hüter mit dem Abwehren immer gleicher Angriffswellen und Mini-Bossen beschäftigt bist. Fast erfreulich sind da Geheim-Missionen, in denen Du Dich unter Zeitdruck bis zur Spitze eines Turms kämpfen und drei Hexen besiegen musst, um an Dein Loot zu kommen. Apropos Loot, auch da gibt es einige Schrauben, an denen die Entwickler für Destiny 2 hoffentlich kräftig drehen.

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3. Einmal Solo bitte

Ob nun Archon-Schmiede oder Dämmerungsstrike - nahezu das gesamte Endgame von Destiny lässt sich im Grunde nur in einer Gruppe bewerkstelligen. Das mag gut funktionieren, wenn Du mehrere Hüter kennst, mit denen Du in den Kampf ziehen kannst. Wenn Du allerdings nahezu Solo unterwegs bist, ist es relativ kompliziert, wirklich auf das höchste Lichtlevel zu kommen. Hier gibt es nun mehrere Möglichkeiten, etwa ein LFG/LFR-System, mit dem sich zumindest die Story bis zum Ende erleben lässt. Oder ein Solo-Story-Ende.

Destiny_2

Natürlich gibt es noch weitaus mehr Punkte, die Bungie mit dem neuen Teil besser machen könnte. Vielleicht schlagen sie aber auch einen vollkommen anderen Weg ein? Antwort darauf wird es endgültig wohl erst ab Herbst geben, wenn das Spiel für PS4, Xbox und PC erscheint. Wer solange nicht warten kann, der sollte sich schon jetzt für den Beta-Test von Destiny 2 anmelden.

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