Destiny: Wie das Spiel ein Leben rettet

Sandro Kipar

Nach Startschwierigkeiten wurde Destiny zu einem Erfolg: Noch heute spielen dank hochwertigen Erweiterungen wie König der Besessenen oder Das Erwachen der Eisernen Lords viele Leute den MMO-Shooter. Die Streamerin lucent_beam traf vor kurzem einen Großvater im Spiel und erfuhr trauriges. Als sie ihre Geschichte teilte, war das Feedback der Community mehr als beeindruckend.

Destiny - Zorn der Maschine - Raid Trailer.

Für einen Stream denken sich Hosts oftmals interessante Aufgaben aus. Streamerin lucent_beam nennt eine davon die „Tower Challenge“. Zufällig schreibt sie unerfahrene Spieler an und fragt, ob er oder sie lucent_beam aushelfen möchte. „Die wenigsten Leute antworten auf eine Nachricht von irgendjemandem den sie nicht kennen. Das macht es zur Challenge„, sagte lucent_beam im Interview mit Kotaku. So kam die Streamerin zu einem älteren Herrn, der ihr eine traurige Geschichte über sich selbst erzählte.

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Dieses Spiel hat mein Leben gerettet„, sagt der Großvater im Video und erklärt kurz darauf, wie er das meint: Nachdem seine Ehefrau Weihnachten 2014 verstarb, verließ ihn ein paar Monate später auch sein Sohn. Mit Destiny konnte der Rentner seinen Verstand auf Trab halten und sich in eine andere Welt flüchten. „Es fühlt sich an, als würde ich hier leben. Oftmals träume ich davon, wie ich hier lebe. Das ist so aufregend!

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Zwei Stunden lang spielten die Beiden Destiny und schlossen gemeinsam einen Nightfall Strike ab. Als die Streamerin ihre Geschichte auf den sozialen Kanälen teilte, war das Echo herzerwärmend: Die Fans begannen mit einer Spendensammlung, um den Großvater zur GuardianCon 2017, einer Destiny Convention, zu schicken.

Destiny

Quelle: Kotaku

Über eine ähnlich emotionale Geschichte wurde letzten Monat berichtet. Auch da ging es um einen älteren Mann, der sich mit 74 Jahren von seinem Lieblings MMORPG verabschieden musste. Auch hier war die Anteilnahme im Netz enorm.

Der Beweis dafür, dass Spiele auch mehr sein können, als pure Unterhaltung. Sie können auch Trost und Zufluchtsort sein. Dass nun auch ältere Menschen das Medium mithilfe der jeweiligen Communities für sich entdecken und kennen lernen, ist eine interessante Entwicklung.

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