Detroit - Become Human: Solche Spiele machen intelligenter

André Linken

Computerspiele haben größere Auswirkungen auf die Emotionen der Menschen als jedes andere Medium – behauptet zumindest eine Studie.

Detroit: Become Human – Launch-Trailer.

Dabei stand ein erst kürzlich von Brainworks durchgeführtes Experiment im Fokus, bei dem unter anderem die Wirkung solcher Spiele wie das just veröffentlichte Detroit: Become Human auf die Benutzer untersucht wurden. Demnach können dich Filme und TV-Sendungen zwar schneller erschrecken oder zum Taschentuch greifen lassen, doch die Auswirkungen von Computerspielen auf das menschliche Gehirn sind laut der Studie deutlich größer.

Spiele wie Detroit: Become Human führen demnach unter anderem dazu, dass die Fähigkeit, schnelle Entscheidungen unter Druck zu treffen, deutlich verbessert wird. Das lässt auch auf eine Auswirkung auf die Intelligenz der Benutzer schließen. Auch die Produktion von Endorphinen, die im emotionalen Zentrum des Gehirns erfolgt, wird auf diese Weise besser angeregt.

Bei dem Experiment spielten die Teilnehmer zunächst eine Geisel-Szene in Detroit: Become Human. Danach schauten sie sich eine ähnlich thematisierte Szene aus einer TV-Serie an. Das Ergebnis: Die Gehirnwellen beim Spielen zeigten deutlich mehr aktive Bereiche des Gehirns als beim Konsum der Serie.

Das sind die schönsten Emotionen in Spielen.

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Die 15 schönsten Emotionen in Spielen.

Detroit: Become Human in der Wertungsübersicht

Zwar stellten die Organisatoren des Experiments klar, dass diesbezüglich noch weitere Untersuchungen notwendig sind. Allerdings ist eine größere Auswirkung von Spielen dieser Art auf das menschliche Gehirn nicht gänzlich von der Hand zu weisen.

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