Doom: Bethesda entfernt Denuvo-Schutz

Marvin Fuhrmann

Bethesda hat offenbar einen großen Schritt bei Doom eingeleitet. Laut einigen Berichten wurde der Denuvo-DRM-Schutz aus dem Spiel entfernt. Angeblich würde dies mit einer Rückerstattung des Services zu tun haben. Dies öffnet aber auch Cracks den Weg zu Doom.

Doom im Test.

Über Denuvo wird immer wieder viel gemeckert. Den meisten Spielern ist der Schutz ein Dorn im Auge, weil dadurch hin und wieder über das Internet abgefragt wird, ob ein Spiel rechtmäßig erworben wurde. Das bedeutet natürlich auch, dass die Internetverbindung da sein muss, damit das Spiel sich nicht sperrt. Doch nun hat Bethesda diesen Schutz offenbar bei Doom entfernt.

Jahrelanges Doom-Fan-Projekt beendet

Davon berichten einige Reddit-User. Bislang haben weder Bethesda noch id Software sich dazu geäußert. Bereits vor kurzem wurde Denuvo von Playdeads Spiel „Inside“ entfernt. Aufgrund dieser beiden Beispiele und der Aussage eines angeblichen Insiders, ergibt sich nun ein Bild zur Rückgabepolitik von Denuvo.

Denn der Insider behauptet, dass die Denuvo-Käufer eine Rückgabe nur dann einfordern können, wenn das Spiel innerhalb der ersten 90 Tage nach dem Kauf gecrackt wurde. Bei Doom tauchen innerhalb dieses Zeitraums kurzzeitige Cracks auf, die jedoch schnell wieder durch ein Update für Denuvo zerschlagen wurden.

Die Verkaufszahlen von Doom

Doch offenbar hat dies gereicht, um die Rückerstattung bei Doom und Inside zu fordern. Der Nachteil: Die Rückerstattung beinhaltet auch, dass die Entwickler Denuvo wieder aus ihrem Spiel entfernen müssen. Dies würde den Wegfall der DRM-Maßnahme bei den beiden Spielen erklären.

Quelle: DSO Gaming

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