Doom: Darum wurde der Denuvo-Schutz entfernt

Marvin Fuhrmann 2

In der letzten Woche wurden Berichte laut, dass der Denuvo-Schutz von Spielen, wie Doom und Inside, entfernt wurde. Nun hat sich der Kopierschutz-Hersteller nach einigen Spekulationen selbst zu Wort gemeldet. Und die Erklärung für die Entfernung ist recht einfach.

Doom: Unto the Evil - Launchtrailer.

Denuvo ist aktuell der wohl stärkste Schutz, wenn es um Raubkopien geht. Denn das System lässt sich dank einer Online-Abfrage nur schwer umgehen. Kein Wunder also, dass Games, wie Doom, Rise of the Tomb Raider und Deus Ex: Mankind Divided, von dem Schutz Gebrauch gemacht haben. Und bis heute sind davon nur wenige illegale Kopien zu finden.

Bethesda beendet jahrelanges Doom-Fan-Projekt

Doch in der vergangenen Woche hat Bethesda diesen Schutz bei Doom entfernt. Der Reboot des Shooter-Klassikers ist somit für Raubkopierer leichter zugänglich. Nach diversen Spekulationen über den Grund der Entfernung und mögliche Deals mit den Publishern, hat sich nun Denuvo selbst zu Wort gemeldet.

Doom im großen Test

Der einfache Grund, warum Denuvo bei Doom entfernt wurde, ist, dass es seinen Zweck erfüllt hat. Dieser war es, das Spiel innerhalb des Launch-Zeitraums vor Raubkopierern zu schützen. Den Schutz, den Doom dadurch knapp vier Monate aufrechterhalten hat, ist eine beeindruckende Errungenschaft für solch ein hochrangiges Spiel.

Jedem Publisher steht es frei, unseren DRM-Schutz von ihrem Spiel zu entfernen, sobald sie das Gefühl haben, dass dieser seinen Zweck erfüllt hat. Das ist der Fall, wenn der Launch-Zeitraum überstanden ist oder sie das Spiel auf DRM-freien Plattformen anbieten wollen. Wir positionieren Denuvo nicht als unknackbar. Kein Raubkopierschutz ist so stark. Aber unser Ziel ist es, die Spiele in der Zeit zu beschützen, in der die meisten Verkäufe stattfinden.

Quelle: Kotaku

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