5 Gründe, warum wir uns auf das neue Doom freuen

Markus Grundmann 6

Doom polarisiert jetzt schon – vor seinem Erscheinen. Die Multiplayer-Beta hat viele Fragen hinterlassen: Sind alle Multiplayer-Maps so klein wie in der Beta, wie groß ist die Singleplayer-Kampagne und – wie viel Schaden genau macht die BFG? Wir haben auf diese Fragen noch keine Antworten, aber wir freuen uns trotzdem auf Doom wie kleine Kinder auf Weihnachten. Hier kommen die Gründe.

1. Doom ist ein Shooter, wie wir ihn schon lange nicht mehr hatten

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Mit Freude erinnere ich mich an Multiplayer-Ego-Shooter wie Unreal Tournament oder Quake 3. Sie hatten keine Geschichte, sie waren einfach nur brachiale Baller-Erlebnisse mit Maps, die bis heute in den Gedächtnissen ihrer Spieler hängengeblieben sind. Das neueste Doom hat das Potenzial, genau das wieder zu sein – kein taktischer Militär-Shooter, kein MMO-Experiment mit PVP-Teil. Eine automatische Lebensregeneration gibt es nicht, stattdessen klassische Health Packs. Einen Button für das Nachladen der Waffen gibt es auch nicht, und Zielen über Kimme und Korn ist nicht möglich. Doom will einfach ehrliches, sauberes, klar strukturiertes Geballer sein. Ganz ohne Schnörkel.

2. Doom setzt nicht auf hüfthohe Deckungen und Schleicheinlagen

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Wenn ich an die Singleplayer-Kampagne von Doom 3 denke, sehe ich ein Horrorspiel mit Shooter-Elementen. Nach allem, was wir bisher erfahren haben, wird Doom wieder deutlich näher an den ersten beiden Titeln der Reihe sein: durch Gänge laufen, Dämonen massakrieren und jede Menge Items einsammeln. Dooms Singleplayer-Kampagne wird den namenlosen Space Marine in die Hölle und wieder zurück schicken. Im Gegensatz zu vielen anderen aktuellen Shootern wird es dabei nicht darum gehen, hinter Deckungen zu kauern und sich an Gegner anzuschleichen. Bethesda setzt stattdessen auf engen Kontakt mit den Feinden – der Kopf, der in anderen Spielen das Hauptziel für gezielte Schüsse aus dem Scharfschützengewehr ist, wird hier kurzerhand abgerissen.

3. Unrealistisch viele Waffen auf einmal

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Irgendwann in der Geschichte des Ego-Shooters ist ein findiger Entwickler auf die Idee gekommen, dass es unrealistisch ist, acht und mehr Waffen auf einmal durch die Gegend zu tragen. Heute wird das Waffenarsenal daher häufig auf zwei bis drei Waffen limitiert, die der Spieler gleichzeitig zur Verfügung hat. Nicht so in der Singleplayer-Kampagne von Doom. Eine einmal gefundene Waffe geht nicht mehr verloren, sondern kann immer wieder angewählt werden. Gut so. Ein Spiel wie Doom braucht keinen Realismus.

4. Doom Snapmap

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Doom kommt mit Snapmap, einem Tool, mit dem Spieler eigene Karten basteln und sie mit dem Rest der Welt teilen können – und nicht nur das: Auch Parameter wie die Laufgeschwindigkeit von Gegnern oder die Wirkung der Items können editiert werden. Das verspricht einen endlosen Nachschub an spielbarem Material. Selbst für das Originalspiel aus dem Jahr 1993 entstehen heute noch neue Fan-Inhalte. Was werden diese Fans da erst mit dem neuen Doom und den Möglichkeiten seines Level-Editors anstellen?

5. Ein Wiedersehen mit Kettensäge und BFG

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In Doom und Doom 2 erblickten einige der berühmtesten Waffen der Videospielgeschichte das Licht der Welt: Super Shotgun, Kettensäge und BFG. Mit all diesen Waffen gibt es im neuen Doom ein Wiedersehen, ebenso mit klassischen Gegnern wie dem Baron of Hell und den Lost Souls. Die bislang gezeigten Gameplay-Szenen fühlen sich wunderbar vertraut an – als kehre mit Doom ein verloren gegangener Freund zurück. Doom hat sich verändert, aber es steht zu seinen Wurzeln.

Doom im Video ansehen:

DOOM - Closed-Beta-Vorschau.

Doom erscheint bei uns am 13. Mai 2016 für PC, PS4 und Xbox One.

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