Dragon Age Inquisition Gameplay-Serie: 30 Minuten Spiel am Stück!

Robin Schweiger 10

Mit „Dragon Age 2“ hat Bioware eine Menge Vertrauen verspielt. Die Entwickler scheinen sich dem bewusst zu sein, schreien die PR-Verantwortlichen doch mit jedem Satz „HEY, DAS IST NICHT EINFACH DRAGON AGE 2 MIT NEUER GRAFIK, OK?! DAS IST VOLL GUT! VERSPROCHEN!“ in die Welt hinaus. Den Worten lässt EA nun mit zwei 15-minütigen Gameplay-Videos Taten folgen.

Dragon Age Inquisition Gameplay-Serie: 30 Minuten Spiel am Stück!

Bereits in den kurzen Clips, die wir vor einigen Wochen auf der E3 zu Gesicht bekommen haben, wurde offensichtlich, dass „Dragon Age Inquision“ ein großer Schritt nach vorne im Vergleich zu seinem Vorgänger darstellt. In Anbetracht des Entwicklers ist das durchaus überraschend. Wenn Bioware Sequels entwickelt, dann verändern sich dort meist lediglich Details in den Spielmechaniken, ohne aber viel an der grundsätzlichen Struktur des Originals zu verändern. So kennt man es bereits von „Baldur’s Gate“ und „Mass Effect“.

Dragon Age Inquisition Gameplay Series Part 1.

„Dragon Age Inquisition“ wirkt jedoch nach der Ansicht der Videos tatsächlich mehr wie ein völlig neues Spiel im gleichen Universum, statt wie ein klassisches Sequel. Nicht umsonst sparte sich Bioware die „3“ im Titel: „Inquisition“ soll ein Neustart sein, mit dem dank der generalüberholten Grafik nicht nur neue Spieler gewonnen, sondern dank einer (augenscheinlichen) Rückkehr zu den Taktik-Ursprüngen auch alte Fans zurückgeholt werden sollen. Noch immer kann gekloppt werden wie im zweiten Teil, die taktische Iso-Ansicht  soll nun jedoch ebenfalls wieder sinnvoll eingesetzt werden können.

Dragon Age Inquisition Gameplay Series Part 2.

Während die PR-Maschinerie zu „Dragon Age 2“ noch ausschließlich aus dem Satz „Everytime you push a button, something awesome happens“ bestand, scheint EA Bioware aus ihren Marketing-Fesseln befreit und ihnen erlaubt zu haben, recht frei über „Inquisition“ zu sprechen. Davon zeugt auch ein ausführliches Q&A bei Raptr, bei dem Bioware-Mitarbeiter auf eine Unmenge Community-Fragen eingegangen sind.

Nach „Mass Effect 3“ und „Dragon Age 2“ bleibe ich durchaus skeptisch, doch „Inquisition“ ist momentan das größte Zeichen dafür, dass Bioware die eigenen Fehler der vergangenen Jahre analysieren, verstehen und beheben konnte. Auf der GamesCom sollten wir uns selbst einen ersten Eindruck schaffen können, bevor wir dann am 9. Oktober endgültig erfahren werden, ob „Dragon Age Inquisition“ sich genauso großartig spielt, wie es aussieht.

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