F1 2010

Steven Drewers

Mit F1 2010 liefert Codemasters endlich ein Rennspiel ab, dass die Faszination der Formel 1 einzufangen vermag. Das dröge Umrunden schlichter Kurse hat ein Ende: Die Formel 1 macht wieder richtig Spaß!

Zwar bietet der Titel keine klischeebehaftete Hintergrundstory à la „DTM Race Driver 3“, dafür aber das ganze Drumherum, wie Pressekonferenzen oder einem Plausch mit dem Mechaniker in der Box - eben alles was dazugehört.

Rennspiele wie Colin McRae DIRT 2 haben mittlerweile auch einen hohen Standard  in puncto Bedienungskomfort etabliert. So bekommt auch F1 2010 ein interaktives Menü beschert, dass nicht nur aus langweiligen Listen und Einstellungsmöglichkeiten besteht, sondern die gewünschten Funktionen geschickt in den virtuellen Raum zwischen den Rennställen einbindet.  Man muss nur den Blick schwenken, um die gewünschten Punkte anzuwählen. Das funktioniert und sieht chic aus.

Dank der offiziellen Lizenz, beinhaltet F1 2010 alle Fahrer und Rennställe der aktuellen Saison. Ds schafft ein ultimatives Formel-1-Feeling. Auch aktuelle Reglements von Flaggen, über aktuelle Boxenstopp-Regeln, bis hin zu den Reifen-Vorschriften, wurde alles bedacht.

F1 2010 ist eine handfeste Simulation, die dem Spieler erlaubt jedes erdenkliche Detail selbst einzustellen. Wem das nicht so gefällt, der kann auch auf die Fahrhilfen und Voreinstellungen sowie Empfehlungen für Gelegenheitsspieler zurückgreifen.Von den originalen Sponsoren auf den Fahrzeugen bis zur Abnutzung der Reifen kann man alles mit bloßem Auge erkennen. Dazu gibt es natürlich dem Original nachempfundene Strecken, die sich alles sehen lassen können.

Einziger Wermutstropfen: Anscheinend werden die Zeit-Ergebnisse der KI-Fahrer nicht ausgefahren, sondern von einem recht simplen System ausgewürfelt. Für Fans von Simulationen natürlich ein echter Atmosphäre-Killer.

Dennoch gilt: Wer die Königsklasse des Rennsports mag, wird auch F1 2010 lieben.

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