F1 2019: Mehr Abwechslung dank Formel 2 und Ayrton Senna

Thomas Stuchlik

Zuverlässig wie ein Uhrwerk bringt Codemasters mit F1 2019 die aktuelle Formel 1 auf PC, PS4 und Xbox One. Diesmal sind auch die Formel 2 sowie berühmte Namen wie Ayrton Senna und Alain Prost mit dabei. Wie spaßig das wird, klärt das erste Probespiel vor Ort.

F1 2019: Mehr Abwechslung dank Formel 2 und Ayrton Senna
Bildquelle: © F1 2019 / Codemasters / Presse-Screenshot.

Bereits am 28. Juni 2019 erscheint die offizielle Rennsimulation zur Königsklasse des Rennsports. Anfang Mai durfte ich bereits eine Vorabversion von F1 2019 in Hamburg antesten. Die große Frage dabei ist, was hat sich geändert? Nichts hat sich geändert! Mercedes dominiert immer noch die Formel 1, die zehn Teams und 21 Strecken kennt man bereits aus den Vorjahren.

Das gilt vor allem für das Fahrverhalten: Bei der ersten Probefahrt von F1 2019 erweisen sich die Formel-Renner als gewohnt agil wie schnell. Dank dynamischem Ansprechverhalten behältst du auch in der Kurve volle Kontrolle. Vor allem mit abgeschalteten Fahrhilfen lassen sich auch in Kurven hohe Geschwindigkeiten erzielen. Mit aktivierter Traktionskontrolle neigen Mercedes und Ferrari durchaus zum leichten Untersteuern – genau wie im Vorjahr. Kein Wunder, schließlich besaß der Vorgänger eine überarbeitete Physik, die auch hier genauso zum Einsatz kommt.

Lenken wie ein Profi

Wie gut, dass Einsteiger jederzeit jegliche Fahrhilfen zuschalten dürfen, um den Schwierigkeitsgrad anzupassen. Noch mehr Wagenkontrolle verleiht natürlich die Steuerung mit Lenkrad, welches mehr Feingefühl auf den Strecken ermöglicht. Beim Vor-Ort-Event stellte Hardware-Spezialist Fanatec die dazu passenden Geräte. Das mit PC und Konsole kompatible Fanatec CSL Elite Racing Wheel lässt dich dank Force Feedback Curbs und Bodenunebenheiten genau spüren.

Doch es geht noch besser: Das neu erschienene Highend-Lenkrad Fanatec Podium Racing Wheel F1 mit sogenanntem „Direct Drive“-Antrieb bringt Force Feedback noch unmittelbarer, direkter und ungestümer an den Lenker. Das Ergebnis: Man wird eins mit dem Lenkrad und dem Wagen. Schmerzlich ist jedoch der Preispunkt dieses Podium Wheels. Mit satten 1.500 Euro für das PC- und PS4-kompatible Komplettpaket seid ihr dabei. Man sieht schon: Hersteller Fanatec pfeift in jeder Hinsicht auf Kompromisse.

Erstmals mit Formel 2

In F1 2019 tritt man nicht nur zur aktuellen Formel 1 an. Diesmal ist auch die Formel 2 dabei. Dank halbierter PS-Zahl beschleunigen diese Rennautos behäbiger und steuern sich gutmütiger, lassen sich aber dennoch schnell um die Kurven wuchten. Interessant ist auch, dass der Spieler seine Rennkarriere mit der Formel 2 beginnt und sich zur Königsklasse hocharbeiten darf.

Im F2-Rennlager kann man sich übrigens auch mit anderen Fahrern anfreunden oder verfeinden, was in kurzen Zwischensequenzen gezeigt wird. Die Interview-Sequenzen vom Vorgänger sind dagegen anscheinend nicht mehr dabei.

Back to the Roots

Nicht zuletzt wartet in F1 2019 eine interessante Herausforderung, in denen du in die Rolle von Rennlegenden aus dem Jahr 1990 schlüpfst. Als Ayrton Senna oder als Alain Prost gilt es, bestimmte Challenges zu erfüllen. Beispielsweise eine bestimmte Zahl an Rivalen zu überholen. Natürlich stehen dazu die originalgetreuen Rennwagen zur Verfügung. Obendrein bietet das Spiel alle 18 klassischen Fahrzeuge des Vorgängers wieder auf. Dazu gesellen sich vier neue „Oldtimer“.

Online treten wie gewohnt bis zu 20 Hobby-Fahrer gegeneinander an. Ebenso sind dabei eigene Veranstaltungen und Liga-Rennen möglich. Interessant: Im Mehrspieler-Modus greifst du auf einen generischen Standardwagen zurück, den du jedoch individuell mit eigenen Lackierungen anpassen darfst.

Das im Juni erscheinende F1 2019 liefert somit genau das, was Formel-Fans erwarten und ein bisschen mehr. Denn mit der neu integrierten Formel 2 stehen sicherlich noch spannendere Rennen ins Haus.

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