Factorio

Victoria Scholz

Spätestens seit dem Indie-Hit Minecraft stehen Strategie- und Simulationsspiele ganz oben auf der Liste vieler Spieler. Factorio schlägt in genau diese Kerbe. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass selbst Minecraft-Schöpfer Markus „Notch“ Persson kürzlich auf Twitter verlauten ließ, dass ihr unbedingt Factorio spielen sollt. Auf die Frage, was ihn besonders an Factorio interessiere, sagte er nur: „I’ve spent a lot of hours in there, and it’s beautiful and frustrating and sublime„. Was genau das Spiel so schön, frustrierend und großartig macht, lest ihr in diesem Artikel.

Das Strategiespiel Factorio dreht sich um Fabriken. Ihr müsst Materialien abbauen und Produktionsketten aufbauen. Es handelt sich hierbei also um einen Mix aus Aufbau und Management. Später im Spiel könnt ihr eure Fabriken automatisieren und Roboter initiieren, Material abzubauen, welches ihr vorher in mühevoller Kleinarbeit selbst gesammelt habt. Ihr spielt in der Vogelperspektive und beobachtet, wie eure Fabriken expandieren.

Seht hier den neuesten Gameplay-Trailer von Factorio:

Factorio: Gameplay-Trailer (März 2016).

Factorio – Eine „effiziente Hölle auf der Erde“

In Factorio spielt ihr einen gestrandeten Weltraumreisenden, der auf einem (scheinbar) verlassenen Planeten gelandet ist. Um das Beste aus der Situation zu machen, nutzt ihr die vorhandenen Ressourcen und baut sie ab. Habt ihr irgendwann genügend Materialien gesammelt, könnt ihr Förderbänder, Fertigungsstraßen, Roboter und Co. produzieren und damit eure Prozesse automatisieren.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

Im Laufe der Zeit craftet ihr Solarfelder oder Ölraffinerien. Die unendliche 2D-Welt setzt euch keine Grenzen, weshalb ihr fröhlich mit der industriellen Revolution auf dem Planeten weitermachen könnt. Doch irgendwann bemerkt ihr, dass der Planet doch nicht so verlassen ist, wie ihr dachtet. Die Bewohner sind natürlich nicht sehr erfreut über den Raubbau an ihrer Heimat. Aus diesem Grund ist es eure Aufgabe, Geschütztürme und Walls zu bauen, um euch zu schützen und verteidigen zu können.

Auf die Vermutung des Twitter-Users Graham Linehan, ob es sich bei Factorio nicht darum handelt, eine Hölle auf Erden zu kreieren, entgegnete Minecraft-Erfinder Notch lediglich:

Kostenlose Demo und Systemanforderungen von Factorio

Wollt ihr diese effiziente Hölle einmal ausprobieren? Factorio gibt es als kostenlose Demo, die ihr euch auf der Seite der Entwickler für Windows, OS X und Linux herunterladen könnt. Das Entwicklerstudio Wube Software LTD. hat über vier Jahre an Factorio gearbeitet und das Spiel letztendlich am 25. Februar 2016 als Early Access-Version veröffentlicht. Factorio kostet derzeit 20 Euro. Die Entwickler haben bekanntgegeben, dass es zukünftig keine Sales oder Vergünstigungen geben wird.

Die kostenlose Demo von Factorio hier herunterladen *

Factorio besitzt zudem einen Mehrspieler-Modus, mit dem ihr gemeinsam Fabriken bauen könnt. Ein Map-Editor sorgt dafür, dass ihr eure eigenen Karten samt Feinden kreieren könnt. Folgende minimale Systemanforderungen gaben die Entwickler von Factorio bekannt:

Windows Mac OS X SteamOS und Linux
Betriebssystem Windows XP, Vista, 7, 8 und 10 OSX Lion, Mountain Lion, Mavericks, Yosemite und El Capitan Linux (Tarball-Installation)
Prozessor 1.5 GHz (Dual Core) 1.5 GHz (Dual Core) 1.5 GHz (Dual Core)
Arbeitsspeicher 2 GB 2 GB 2 GB
Grafik 512 MB Videospeicher 512 MB Videospeicher 512 MB Videospeicher
Speicherplatz 512 MB 512 MB 512 MB

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    Lukas Bursee 2
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