Fallout 4: Modder wird gebannt, während ihre Mods weiter verkauft werden

Marvin Fuhrmann

Der Creation Club von Fallout 4 sorgt in diesen Tagen für immer mehr Ärger bei den Fans. Nachdem die Einführung samt Mikrotransaktionen für die Bezahl-Mods nicht gut angekommen sind, regen sich die Spieler nun darüber auf, dass Bethesda Modder sperrt und trotzdem ihre Werke weiterhin verkauft.

Creation Club für Fallout 4 und Skyrim Special Edition – E3 2017.

Der Creation Club für Fallout 4 bietet zahlreiche Mods, Reskins und neue Items gegen Echtgeld an. Um diese Modifikationen zu kaufen, müssen die Spieler in die eigene Tasche greifen und sich „Creation Club Credits“ kaufen. Dies kam bei der Community aber gar nicht gut an. Sie gehen seither auf die Barrikaden und versuchen, sich gegen die Einführung des Mod-Programms für Fallout 4 zu wehren. Noch mehr Feuer gibt es nun durch den Fall einer Modderin, die von Bethesda kurzzeitig gebannt wurde.

Fallout wird zum Brettspiel

Dabei geht es um die Youtuberin und Modderin Lille Miir. Wie die Seite „Beyond-Gaming“ berichtet, hatte mehrere Werke im Creation Club hochgeladen, die auch von Bethesda gegen Echtgeld verkauft wurden. In der vergangenen Woche wurde sie allerdings durch die Fallout-4-Macher gebannt. Zunächst war der Grund nicht ersichtlich. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass dies aufgrund von Spam-Beschwerden geschehen ist. Warum es zu diesen Beschwerden kam, ist allerdings nicht klar.

Die hässlichsten Fallout-4-Charaktere:

In der Zeit der Sperre - die mittlerweile wieder aufgehoben wurde - konnten die Mods von Lille Miir immer noch in Fallout 4 gegen Echtgeld erworben werden. Dies wirft bei vielen Spielern die Frage auf, ob es immer noch eine Beteiligung für die Modder gibt, selbst wenn sie aus dem Programm plötzlich ausgeschlossen werden. Eine entsprechende Klausel sucht man zumindest in den „Tearms of Service“ vergebens. Aktuell hat sich Bethesda noch nicht dazu geäußert. Die Sperre der Fallout-4-Modderin wurde aber wieder rückgängig gemacht.

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