Fallout-Spieler sorgt mit Cosplay für Großeinsatz der Polizei

Marvin Fuhrmann 1

In Kanada gab es vor zwei Tagen einen Großeinsatz wegen eines Cosplayers. Bürger gingen davon aus, dass der Mann, der sich als Fallout-Charakter verkleidet hatte, einen terroristischen Anschlag verüben würde. Doch am Ende kam alles ganz anders.

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In Grande Prairie, einer Stadt in Alberta, Kanada, spielten sich vor wenigen Tagen dramatische Szenen ab. Polizeikräfte des RCMP hatten einen Laden umstellt, in dem sich angeblich ein Terrorist mit einer Bombe befände. Das haben Anwohner berichtet, die den ominösen Mann mit Sprengstoff auf dem Rücken gesehen haben wollen. So bezogen die Polizisten schon vor dem Shop mit Schusswaffen und schusssicheren Westen Stellung. Doch dann kam es etwas anders als gedacht.

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Was die Anwohner gesehen hatten, war ein Fallout-Cosplayer, der sich als Mitglied der „New California Republic“ verkleidet hatte. Samt Maske, langem Mantel und Flagge der neuen Republik stolzierte er die Hauptstraße in Richtung des Ladens herunter. Dabei handelte es sich um einen Schneider. Denn der Cosplayer wollte einige Änderungen an seinem Fallout-Kostüm vornehmen lassen. Dass es zu einem solchen Polizeiaufgebot kommen würde, wusste er da noch nicht.

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Zum Glück konnte die Situation kurz nach dem Eintreffen der Polizeikräfte wieder entschärft werden. Als klar war, dass es weder eine Bombe noch einen terroristischen Akt gibt, waren die Polizisten entspannt und ließen sich sogar ein Lachen abringen. Dennoch musste der Cosplayer sein Fallout-Outfit erst einmal abgeben. Laut Cpl. Shawn Graham gäbe es auf Messen genug Platz für solche Cosplays. In der Öffentlichkeit und auf einer viel befahrenen Hauptstraße sollte man die Kleidung aber lieber im Schrank lassen.

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