Spieler geht vor Gericht, weil Fallout 4 sein Leben zerstört hat

Marvin Fuhrmann 6

Ein sibirischer Fallout 4-Spieler zieht gegen Bethesda vor Gericht. Angeblich hat das Spiel sein Leben zerstört, weil er so viel Zeit darin investiert hat. Das Resultat: Frau und Job sind weg und er ist laut eigener Aussage abhängig vom Spiel.

Fallout 4 - Lichtschwert-Mod.

In Fallout 4 können viele Stunden versenkt werden. Viele Spieler haben im Vorfeld davon gesprochen, dass sie sich extra von ihrem Sozialleben verabschieden, um das Rollenspiel in Ruhe genießen zu können. Während die meisten Zocker dies eher scherzhaft gemeint haben, hat es ein Spieler wohl wirklich ernst gemeint. Er zieht jetzt nach einer mehr als ausufernden Spielesession gegen die Entwickler vor Gericht.

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Angeblich soll 28-jährige Sibirier drei Wochen lang fast durchgängig im Rollenspiel verbracht haben. Nachdem er Fallout 4 in einer Werbeanzeige entdeckt und anschließend heruntergeladen hatte, verlor er sich in der Spielwelt. Aufgrund der so entstehenden Sucht ging er nicht mehr zur Arbeit. Natürlich blieb das nicht ohne Konsequenzen und er wurde gefeuert. Auch seine Freunde und sogar seine Frau ließ er für das Spiel links liegen. In seinem Schreiben steht:

Wenn ich gewusst hätte, dass das Spiel so süchtig machen kann, wäre ich ganz anders herangegangen. Ich hätte es überhaupt nicht gekauft oder eher gewartet, bis die Feiertage vor der Tür stehen.

Dieser Mann wurde beim Spielen von Fallout angefahren!

Nun verlangt der Spieler 500.000 Rubel als Entschädigung. Zum Vergleich: Die Summe entspricht in etwa 7.000 US-Dollar. Ob der Fall vor Gericht Erfolg hat, bleibt abzuwarten. Bislang gab es noch keinen vergleichbaren Fall in Sibirien. Die Verteidiger des Spielers schreiben in einem Statement, dass sie „sehen wollen, wie weit sie mit diesem Fall gehen können„.

Quelle: RT.com

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