10.000 Dollar spendete Bethesda der Familie eines verstorbenen Fallout-Fans – jetzt zieht die Community nach

André Linken 1

Der 12 Jahre alte Wes durfte vor einigen Wochen Fallout 76 vor allen anderen spielen – aus dem einfachen Grund, dass er heute nicht mehr dazu in der Lage gewesen wäre. Wes hatte Krebs im Endstadium und ist leider, wie Games Radar berichtet, am 3. November verstorben. Dennoch spenden Fallout-Fans weiterhin der Familie – allen voran jedoch das Entwicklerstudio Bethesda.

Update vom 14. November, 18.43 Uhr

Schlaf ruhig, befreundeter Krieger der Ödnis. Mein aufrichtiges Beiland an die Familie“, schreibt Phil Hamilton unter Wes‘ Aufruf auf GoFundMe. Seitdem Bethesda der Familie des jungen Wes 10.000 Dollar spendete, drücken etliche Fallout-Fans ihre Anteilnahme auf der Spenden-Domain aus. Bethesda selbst ließ auch ein Kommentar da:

Du warst eine Inspiration für die Fallout-Community und jeden bei Bethesda. Wir werden dich vermissen, Wes. #WesStrong für immer!

Das Geld wird die Familie nun wohl im Nachhinein für jene Behandlungen ausgeben müssen, die sie noch nicht vollständig abbezahlen konnten. Falls auch die Spenden möchtest, kannst du das auf GoFundMe.

Fallout 76: Todkranker Junge darf das Spiel bereits zocken

Ein kleiner Junge durfte bereits vorab das Online-Spiel Fallout 76 zocken – allerdings aus einem ziemlich traurigen Grund.

Fallout 76 - Vault-Tec präsentiert: Die Grundsteine legen! (Herstellen und Bauen).

Die wirklich rührende Geschichte dreht sich um einen Jungen namens Wes, der bereits seit vielen Jahren an Neuroblastomen leidet. Dabei handelt es sich um eine Krebsart, die vor allem Kinder und jungen Jugendlichen auftritt und bösartige Tumore hervorruft. Wes hat bisher stets tapfer gekämpft und alle Behandlungen über sich ergehen lassen. Doch vor kurzem kam die niederschmetternde Nachricht.

Die Ärzte hatten die Entscheidung getroffen, die Behandlung von Wes einzustellen, da sein mittlerweile sehr geschwächter Körper nur weiter leiden würde, ohne dass es eine Aussicht auf Besserung gibt. Für die Familie war das natürlich ein Schock, doch der junge Wes hatte plötzlich ganz andere Sorgen. Ihm fiel unter Tränen ein, dass er wohl nicht mehr lange genug leben würde, um das Online-Spiel Fallout 76 zocken zu können.

Das Entwicklerstudio Bethesda bekam Wind von der ganzen Angelegenheit und reagierte ebenso schnell wie herzzerreißend: Der Community Manager Matt Grandstatt packte eine Power-Edition von Fallout 76 samt einer spielbaren Vorabversion ins Auto, fuhr mehr als vier Stunden zum Haus von Wes, um ihn mit diesem speziellen Geschenk zu überraschen. Der Junge konnte den ganzen Tag mit dem Online-Spiel verbringen, ehe Grandstatt sich wieder verabschiedete.

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Diese Geschichte zeigt mal wieder, dass es in der ansonsten mitunter recht harten Industrie der Computer- und Videospiele auch ganz anders zugehen kann. Daran können sich manche Firmen eine Scheibe abschneiden.

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