Fallout 76: Entwickler hätte gerne Crossplay, aber es scheitert wieder an Sony

Michael Sonntag

Bloß online zu spielen ist mittlerweile ein alter Hut geworden, wieso nicht gleich per Crossplay mit allen Konsolen zusammenspielen? Prinzipiell hätte Fallout 76 zu diesen Spielen gehören sollen, wenn es nach Bethesdas Game Director Todd Howard gegangen wäre. Aber da „Sony nicht so hilfsbereit ist, wie alle das gerne hätten“, wird daraus wohl nichts, wie er kürzlich erklärte.

Fallout 76 – Welcome to West Virginia Gameplay Video.

Im Gespräch mit GameStar erklärte Howard, dass Fallout 76 an sich über eine Crossplay-Funktion hätte verfügen sollen. „Wir fänden es cool, aber gerade können wir es nicht“, sagte der Game Director und sieht die Verantwortung bei Sony, der sich gegen jede Form von Crossplay zwischen PlayStation, Nintendo und Xbox stellt, erst vor kurzem bei Fortnite.

Howard räumte aber zumindest ein, dass Xbox One und PC-Crossplay möglich wäre, diese Funktion müsste aber nachgepatcht werden. Ob Sony ewig an seiner Crossplay-Blockade festhalten wird, ist momentan unsicher. Vor kurzem ließ der CEO nämlich durchblicken, dass das Unternehmen nach Lösungen suche, um sich mit seinen Fans wieder zu versöhnen.

Mit der Veröffentlichung von Minecraft Crossplay setzten Nintendo und Xbox das Statement, dass die Tage des getrennten Spiels der Vergangenheit angehören. Momentan mimt Sony in dieser Debatte die Rolle des Spielverderbers. Als Grund dafür nennt der ehemalige CEO allein ein finanzielles Interesse.

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Fallout 76 erscheint am 14. November 2018 für PlayStation 4, Xbox One und PC. Glaubst du, dass Sony irgendwann einlenken wird oder findest du diese ganze Crossplay-Debatte etwas übertrieben? Sag uns deine Meinung!

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