Fallout 76: Spieler verwüstet GameStop, da er das Spiel nicht umtauschen darf

Alexander Gehlsdorf

Nur wenige Spieler sind mit ihrem Kauf von Fallout 76 vollends zufrieden. Ein Umtausch des Online-Spiels ist aufrund der Account-Bindung jedoch schwierig. Ein GameStop-Kunde wollte dies offenbar nicht einsehen und verwüstete daraufhin die Filiale.

Update vom 23. November 2018 um 10.48 Uhr

Während wir Anfang der Woche nur über das Nachspiel des Ausrasters berichtet haben, gibt es jetzt auch ein Video, in dem der Vorfall selbst zu sehen ist. Im Anschluss an die Verwüstung wurde die Polizei verständigt.

Original-Meldung vom 19. November 2018 um 13.43 Uhr

Enttäuschter Spieler verwüstet GameStop, weil er angeblich Fallout 76 nicht umtauschen darf

Auf Metacritic steht es nicht gut um Fallout 76. Während die meisten Magazine und Webseiten noch keine Wertungen vergeben haben, bombardieren zahlreiche Spieler das Spiel mit Protest-Wertungen von null Punkten. Unsere eigenen Eindrücke von Fallout 76 kannst du in unserem Test-Tagebuch nachlesen.

Während Singleplayer-Spieler in der Regel die Möglichkeit zulassen, das Spiel weiterzuverkaufen, ist dies im Fall von Fallout 76 nicht möglich. Schließlich handelt es sich um ein Online-Spiel, dass mit der Eingabe des Keys fest an den eigenen Bethesda-Account gebunden wird. Ein GameStop-Kunde wollte dies wohl allerdings nicht einsehen und verwüstete daraufhin das Geschäft. Das legt jedenfalls der Kommentator des Videos nahe, das derzeit auf resetera kursiert.

Der ausgeschlossene Umtausch mag ein Grund dafür sein, warum ein Großteil der Käufer nicht zur physischen Version greift, sondern das Spiel stattdessen digital herunterlädt. So sind die UK-Verkäufe der physischen Version gegenüber Fallout 4 um ganze 82,4 Prozent gesunken.

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Fallout 76: 10 Tipps für einen erfolgreichen Start im Ödland.

Das mag zum einen an der größeren Popularität des Singleplayer-Vorgängers liegen, andererseits nimmt der Anteil an digitalen Verkäufen bereits seit Jahren enorm zu. Wesentlich besser verkaufte sich dem gegenüber die physische Version von Spyro Reignited Trilogy. Da Fallout 76 im Gegensatz zu Spyro jedoch zum Vollpreis verkauft wird, konnte es allerdings trotzdem den meisten Umsatz generieren.

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