Fe & A Way Out: Neue Informationen dank angeblich geleakter EA-Mail

Luis Kümmeler

Auf Reddit sind angeblich Marketingpläne von Electronic Arts zu den kommenden EA-Spielen Fe und A Way Out geleakt, die ein Nutzer offenbar versehentlich per E-Mail erhalten haben will. Ob das Material echt ist, ist wie üblich nicht bestätigt. Rein optisch macht es jedoch durchaus einen authentischen Eindruck.

Ein Reddit-Nutzer mit dem Pseudonym OldSoul2 hat in einem Beitrag behauptet, bereits seit längerem „seltsame Firmenmails“ von Angestellten des Publishers Electornic Arts erhalten zu haben – offenbar sei er versehentlich Teil einer E-Mail-Kette geworden. Und diese hat nun mutmaßlich einige Informationen zu den kommenden EA-Spielen Fe und A Way Out offenbart. Die E-Mails enthielten nämlich teilweise Vermarktungspläne, die Auftritte besagter Spiele auf bisherigen und kommenden Branchenveranstaltungen umfassten und sogar eine „Nintendo Direct“-Übertragung für Januar 2018 leaken. Bildmaterial aus der E-Mail wurde auf Resetera geteilt.

© IMGUR.

Auf besagter Nintendo Direct soll das Indie-Spiel Fe offenbar zur Schau gestellt werden, bevor es dann im Februar 2018 veröffentlicht wird. EAs Plan spricht derweil von zukünftiger Arbeit mit der Presse und Influencern und schreibt in großen Lettern: „Die Kampagne braucht einen Funken, damit unsere Ziele erreicht werden.“ Konkret soll in Zusammenarbeit mit Nintendo die „Indie-Liebe aufrechterhalten werden“, damit das Spiel auch ein Publikum auf Nintendo Switch findet.

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Die „Roadmap“ zu A Way Out offenbar derweil, dass das Knastspiel erst im Jahr 2019 kommen könnte, statt wie bislang angenommen schon 2018. Besonders spannend: Als Bonus für die Vermarktungskampagne führt EA hier die Persönlichkeit des Chefentwicklers Josef Fares auf: Dessen „Leidenschaft“ sei „großartig“, man müsse sich jedoch „vor Kontroversen hüten“. Dass Fares ein erfrischend loses Mundwerk in den sonst so durchgeplanten PR-Sprech der Spieleindustrie einzubringen weiß, wissen wir spätestens seit er die PlayStation 4 als veralteten PC bezeichnete und angab, sein Team habe „so viel Budget wie Naughty Dog für Kaffee“.

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