Nur noch wenige Tage, bis es mit der neuen Saison bei Ultimate Team auf dem virtuellen Rasen in FIFA 16 losgehen kann. Auf dem Weg, sein bestes Team aufzubauen, muss man sich verschiedene Taktiken ausdenken, um schnell Münzen sammeln zu können. Neben den FIFA 16-Coin-Generatoren stößt man dabei schnell auf die sogenannten FIFA 16-Autobuyer.

 

FIFA 16

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Video: Das ist FIFA Ultimate Team

Was ist eigentlich... FIFA Ultimate Team?

Diese Tools versprechen euch, automatisch nach den besten Schnäppchen zu suchen und diese automatisch einzukaufen. Ihr gebt vorher an, welche Spieler in welcher Liga zu welchen Preisen gekauft werden. Lehnt euch zurück, während im Hintergrund ein Schnäppchen nach dem anderen zu eurem Team stößt, das ihr teuer weiterverkaufen könnt. Ganz einfach, oder?

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FIFA 16: MLS – die besten Spieler aus der US-Liga

FIFA 16: Autobuyer für Ultimate Team herunterladen  und benutzen - darf man das?

Genauso lukrativ wie diese Autobuyer sind, genauso verpönt sind diese Hack-Tools in der FIFA-Community. Sollte man wirklich einen funktionsfähigen Autobuyer besitzen, umgeht man die eigentliche Spielmechanik und verschafft sich somit einen unfairen Vorteil gegenüber anderen Spielern. Die Schnäppchenjagd ist so auf normalem Wege nahezu unmöglich, der Spielspaß wird für den Großteil der UT-Zocker enorm zerstört. Kein Wunder also, dass EA Sports diese Autobuyer schon länger ein Dorn im Auge sind. Bereits im letzten Jahr kündigte man an, härter gegen Cheater in Ultimate Team vorgehen zu wollen.

Die Autobuyer wurden über die Webapp von Ultimate Team im Browser eingesetzt, dementsprechend wurde der Transfermarkt zeitweise komplett abgeschaltet. Sollte der Hersteller die Nutzung des Autobuyers mitbekommen, darf mit einer Sperre des Zugangs zu den Online-Features bei FIFA 16 gerechnet werden. Auch ein Zurücksetzen der Coins und FIFA Points auf Null ist ein gängiger Weg, um gegen Betrüger in Ultimate Team vorzugehen. Häufig wird die Online-Sperre nicht auf den FIFA-Online-Account beschränkt, vielmehr bannt EA Sports Autobuyer-Benutzer in allen EA-Online-Spielen.

FIFA 16: Autobuyer für Ultimate Team sind verboten und zerstören das Spiel

Unabhängig von den Maßnahmen, die EA Sports gegen die Hack-Tools vornimmt, läuft man Gefahr, Betrügern aufzusitzen. In der Regel muss der Zugang zu solch einem Autobuyer vorab bezahlt werden. Eine Haftung im Falle eines Banns gibt es vom Anbieter selbstredend nicht, häufig weiß man auch gar nicht, ob man für sein Geld überhaupt eine Leistung, sprich einen funktionsfähigen Autobuyer bekommt. Oft wird der FIFA 16-Autobuyer als Download versprochen. Auf diesem Weg gelangt allerdings kein Programm für den schnellen, automatisch Kauf von Spielern auf die Festplatte, sondern ein Virus. Auch Phishing-Versuche finden sich häufig unter den versprochenen FIFA 16-Hacks.

Um einen fairen Spielverlauf zu ermöglich, sollte man daher vom Einsatz solcher Cheat-Tools absehen. Bleibt abzuwarten, ob die Maßnahmen von EA Sports gegen Hacker und Cheater wirksam sind und die Betrüger langsam aber sicher aus Ultimate Team entfernt werden können. Ein weiterer Schritt in diese Richtung war die Einführung der Preisspannen. Wir zeigen euch, wie man auf legalem Wege schnell Münzen in Ultimate Team erspielen kann.

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