FIFA 17: Islands Fußballer wollten sich „unfairem“ EA nicht beugen

Lukas Flad 2

Bei der EM wurden sie zu den Fan-Lieblingen, in FIFA 17 musst Du auf die isländische Nationalmannschaft und ihre berühmte Jubel-Choreographie verzichten. Der Grund dafür ist, dass das Angebot von EA „nicht fair war“.

Die Lizenzverhandlungen zwischen Publisher EA und dem isländischen Fußballverband KSI sind gescheitert. Das liegt daran, dass EA dem Verband eine zu niedrige Summe geboten hat.

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„Sie (Anm. EA) sind diejenigen, welche die Rechte kaufen und sie wollen sie fast umsonst habe“, sagte der KSI-Präsident Geir Thorsteinsson gegenüber der BBC. Marken- und Bildrechte sollte der KSI für rund 13.400 Euro an EA abtreten. Das beinhaltet das Recht für die Verwendung des Logos sowie die Abbildung der Spielergesichter. „Ich denke wirklich, dass wenn wir unsere Rechte abgeben, oder anbieten, dann müssen es ordentliche Verhandlungen mit fairen Preisen sein.“

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Thorsteinsson sieht sein Team dabei als einen beliebten Underdog, den viele Spieler sicher gerne in FIFA 17 gesehen hätten: „Unser Auftritt bei der Europameisterschaft zeigt, dass wir ein ganz gutes Team sind, das viele sicher gerne spielen würden.“

Der KSI machte EA noch ein Gegenangebot, welches der Publisher allerdings ablehnte. Da es EA sicher nicht an Geld mangeln dürfte, bleibt die Frage offen, warum sie die Isländer nicht trotzdem ins Spiel bringen wollten. Wie hoch das Gegenangebot war, ist allerdings auch nicht bekannt.

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