Strafrechtliche Untersuchungen gegen EA in Belgien wegen Lootboxen

Franziska Behner 2

Nach einigen Berichten heißt es, dass die belgische Regierung ein Ermittlungsverfahren gegen EA eingeleitet hat. Dabei geht es um die aktuellen Lootboxen zu FIFA 18.

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Berichten zufolge leitet die belgische Regierung eine strafrechtliche Untersuchung gegen den Publisher EA ein. Dabei geht es um die Stein des Anstoßes Lootboxen, die gegen die Glücksspielgesetze des Landes verstoßen.

Verbot von Glücksspiel in Belgien

Bereits im April gab es Diskussionen über Lootboxen in Games wie FIFA, Overwatch und Counter Strike. Die belgische Regierung nannte es bereits damals illegales Glücksspiel und verlangte, dass die verschiedenen Publisher ihre Spiele entsprechend anpassten. 2K, Valve und Blizzard haben reagiert, nur EA blieb standhaft und behielt die Lootboxen im Game. Jetzt wurden strafrechtliche Schritte eingeleitet. Reagiert EA nicht zeitnah, wird dieser Fall wohl vor dem Gericht landen.

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Lootboxen sind Glücksspiel

Die Gaming-Komission der belgischen Regierung erklärte genau, weshalb es sich in ihren Augen um Glücksspiel handelt und damit nicht in einem Videospiel im Land auftauchen darf: Da die Spieler beim Kauf nicht wissen können, was sich in den Boxen befindet, ist es reine Glückssache, welchen Inhalt sie erhalten. Bisher weist EA die Vorwürfe zurück, die sie ihre Spiele gesetzeskonform und ethisch entwickeln. Den Glücksspielvorwurf verneint der Publisher ebenfalls. In jedem Paket sei eine festgelegte Anzahl an Items und der Wiederverkauf sei ebenfalls nicht möglich.

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Da in Belgien das Glücksspiel gesetzlich verboten ist, müssen sich auch die Publisher eine Lösung für ihre Games in diesem Land einfallen lassen. Was hälst du davon, dass Lootboxen auch zum Glücksspiel zählen und immer mehr Stimmen laut werden, sie auch hier zu verbieten.

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