Im Rahmen der Game Developers Conference in San Francisco hat der Hauptautor und Lokalisierungsverantwortliche Dan Inoue über die Entstehung der Welt von Final Fantasy 15 und ihrer Charaktere gesprochen. Als besonders interessant stach dabei die Tatsache hervor, dass der Protagonist des Spiels offenbar von der Musikerlegende Kurt Cobain inspiriert wurde.

 

Final Fantasy 15

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Final Fantasy 15
Final Fantasy 15 in der Vorschau
Final Fantasy 15 versetzt Dich in die Haut von Prinz Noctis, einem schwarzhaarigen, dezent androgynen Mann, der im Vorfeld zur Veröffentlichung des Spiels aufgrund seines durchaus Emo-artigen Aussehens nicht wenig Häme über sich ergehen lassen musste. Wie die Seite Polygon berichtet, hat Dan Inoue, seines Zeichens Autor beim Entwickler Square Enix, im Rahmen der Game Developers Conference in San Francisco über den Entstehungsprozess der Rollenspielwelt und ihrer Charaktere gesprochen. Und besonders interessant war dabei eben der Teil über den Protagonisten Nocits.

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Obwohl Inoue eigener Aussage zufolge wohl nicht gerne Figuren auf realen Menschen basiert, soll Noctis nämlich stark von einer gewissen Musikerlegende inspiriert worden sein: dem im Jahr 1994 verstorbenen Nirvana Sänger- und Gitarristen Kurt Cobain. Inoue sagte, er habe es eigentlich vermeiden wollen, einen generischen, Genre-typischen Emo-Charakter zu erschaffen, doch sei er sich auch bewusst gewesen, dass Noctis jemand ist, der mit seiner Rolle in der Welt zu kämpfen hat. In Cobain habe Inoue ein Vorbild für das Verhalten Noctis‘ gefunden – der sei wie „ein Rockstar, der dem Rampenlicht zu entkommen versucht.“

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Nebenbei ließ Inoue durchblicken, für die verschiedenen Teile der Spielwelt mit Lokalisierungsteams Squares zusammengearbeitet zu haben. Im Fall der Stadt Altissia, das auf dem Vorbild des italienischen Venedig basiert, habe er etwa Rat bei Squares italienischem Übersetzungsteam eingeholt, um auch diesen Teil der Spielwelt authentisch zu färben.