Final Fantasy: Helden – Die coolsten Hauptpersonen der Serie

Jürgen Stöffel 2

In Final Fantasy 15 ist der Held des Spiels der düstere Emo-Prinz Noctis Lucis Caelum. Doch schon vor seiner Majestät gab es interessante Helden und Hauptcharaktere in der Final-Fantasy-Reihe von Square Enix. Wir stellen sie euch vor und erklären auch ihre exotischen Namen.

Final Fantasy XV Morbol Attack Gameplay Footage.

Die Final-Fantasy-Reihe umfasst auch mit dem kommenden Final Fantasy 15 weit mehr also „nur“ 15 Serientitel. Doch nicht alle Spiele aus der Reihe haben klar benannte Hauptpersonen. Die ersten Teile der Reihe kamen sogar komplett ohne spezielle Helden aus, stattdessen befehligte der Spieler einfach nur eine Gruppe aus den so genannten Kämpfern des Lichts.

Final Fantasy: Helden – Nur echte, wahre Helden

Daher konzentrieren wir uns in der folgenden Aufzählung auch nur auf die Serienteile, der Final-Fantasy-Reihe, in der auch ein klar definierter Hauptheld vorkommt. Weiterhin haben wir uns aus Platzgründen nur auf die Hauptlinie der Reihe, also klar nummerierte Teile, beschränkt und Spin-Offs, Fortsetzungen innerhalb einer Nummer und die beiden MMORPGs Final Fantasy XI sowie Final Fantasy XIV weggelassen.

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Cecil Harvey – Final Fantasy IV

Der erste näher definierte Hauptheld in einem Final Fantasy Spiel war Cecil Harvey. Er ist ein tapferer Ritter und Luftschiff-Kapitän, der eine besondere Charakterentwicklung durchläuft. Denn erst ist er ein dunkler Ritter und Schurke im Dienst des tyrannischen Herrschers von Baron, der mit seiner Luftschiffflotte die anderen Reiche der Welt terrorisiert.

 

Später wird er aber geläutert und als Paladin ein wahrer Held. Sein Vorname stammt aus dem Lateinischen und besteht aus den Worten Caecus (Blind) und Sextus (der Sechste). Sein Nachnahme Harvey ist ein alter bretonischer Name, welcher mit „tüchtig in der Schlacht“ übersetzt werden kann.

Cloud Strife – Final Fantasy VII

Einer der bekanntesten Helden der Final-Fantasy-Serie ist Cloud Strife, der (Anti)Held aus Final Fantasy VII. Cloud beginnt das Spiel als arrogantes Großmaul, der sich für einen Supersoldaten hält und sich um nichts schert. Später jedoch erfährt er, dass seine Erinnerungen manipuliert wurden und er erhält schließlich seine alte Persönlichkeit zurück.

 

Dies macht Cloud zu einem mitfühlenden und tapferen Kämpfer und einem echten Helden. Sein Name stammt aus dem Englischen und bedeutet „Wolke“ und „Streit“, was beides auf seinen umwölkten und verwirrten Geisteszustand anspielt.

Squall Leonhart – Final Fantasy VIII

Ein weiterer sehr bekannter Held ist Squall Leonhart aus Final Fantasy VIII. Squall ähnelt ein wenig Prinz Noctis aus Final Fantasy XV, da er auch ein introvertierter, launischer Teenager ist, der sich nicht gerne mit seinen Mitmenschen abgibt. Daher ist Squall über weite Teile des Spiels mit schlechter Laune behaftet und lässt kaum jemanden an sich heran.

 

Allerdings übernimmt er in der Not beherzt die Verantwortung und wird zum Führer seiner Einheit. Sein Name ist Englisch und bezeichnet einen kleinen, aber intensiven Sturm, der gut sein Temperament umschreibt. Leonhart ist eine alternative Form von „Lionheart“, was Löwenherz bedeutet. Squall liebt Löwen und er besitzt die Tapferkeit dieses Tiers.

Zidane Tribal – Final Fantasy IX

Zidane ist in jeder Hinsicht ungewöhnlich, den der Held von Final Fantasy IX ist zum einen ein Dieb (die anderen Helden waren stets tapfere Krieger) und zum anderen kein Mensch sondern ein Genome. Daher hat er auch einen langen Greif-Schwanz, den er wie ein Äffchen einsetzen kann.

Zidane ist auch in seinem Verhalten gänzlich anders als solch ernste und muffige Charaktere wie Cloud oder Squall. Denn der kleine Racker hat ein fröhliches, extrovertiertes Gemüt und ist hinter jedem Rock her. Sein Name kommt aus dem Arabischen und bedeutet „Erhöht den Glauben“. Sein Nachnahme leitet sich aus dem englischen Wort „Tribe“ für Volks-Stamm ab.

Tidus – Final Fantasy X

Nach Zidane ist Tidus ein weiterer eher lustiger und fröhlicher Haupt-Held. Er kommt in Final Fantasy X vor und ist ein ziemlicher Kasper und Spaßvogel. Außerdem ist er ein Blitzball-Champion, eine in der Welt von Final Fantasy X sehr beliebte Sportart.

 

Doch trotz seiner kindischen Art und seinem albernen Auftreten wird Tidus unter Stress ein kühler Denker der durchaus Verantwortung übernehmen und über sich hinauswachsen kann. Sein Name könnte sich auf das Wort „Tida“ beziehen, was in der Sprache Okinawas „Sonne „ bedeutet.

Éclair Farron – „Lightning“ – Final Fantasy XIII

Die erste weibliche offizielle Hauptheldin eines primären Serienteils ist Lightning aus Final Fantasy XIII, die auch in den Nachfolgern des Serienteils vorkommt. Lightning ist eine tapfere Kämpferin, die vom Charakter her wieder zu den klassischen Final-Fantasy-Helden zurückkehrt. Will heißen: Sie ist zurückgezogen, kühl und herzlos, denkt nur an sich selbst und trägt einiges an emotionalem Ballast mit sich herum.

Und natürlich lernt sie im Laufe der Story des Spiels, dass sie sich gegenüber ihren Kameraden öffnen soll und übernimmt so immer mehr Verantwortung, bis sie zur wahren Heldin reift. Ihr Name Éclair kommt aus dem Französischen und bedeutet Blitz, ebenso wie ihr Spitzname Lightning. Ferron ist gälisch und bedeutet Donner.

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