Fortnite-Streamer Ninja will weniger schimpfen

Franziska Behner 3

Streamer Ninja wurde vor allem durch Fortnite bekannt und berühmt. Nachdem er bereits einmal Besserung gelobte, dann jedoch wieder rückfällig wurde, möchte er sich jetzt konsequent von vulgären Ausrutschern verabschieden.

Er schimpft und rastet bei einer Niederlage auch mal völlig aus: Das ist der Streamer Ninja. Seine Fans lieben ihn dafür, doch seit einiger Zeit hält er sich mit großen Eskalationen zurück. Familienfreundlicher soll es in seinen Streams werden – böse Zungen behaupten, er mache dies, um besser zum Mainstream zu passen.

Während eines kürzlichen Streams erklärt Ninja jetzt, dass die Aussagen und die Verhaltensweisen, die er noch mit 21 an den Tag legte, ja auch nicht im TV gezeigt werden würden. Er sieht den eigenen Verzicht auf Schimpfwörter als konstruktiv für den eSport und für das Image von Gamern an. Er scheint nicht zu wollen, dass seine Wutausbrüche und Ausraster im Stream die allgemeine Sichtweise auf Gamer negativ beeinflussen.

Ninja ist bei weitem nicht der einzige Streamer, der live vor der Kamera ausrastet – teilweise verhalten sich andere sogar deutlich schlimmer in ihrem Stream. Die krassesten Skandale des letzten Jahres:

Bilderstrecke starten
17 Bilder
Die 15 größten Gaming-Skandale von YouTubern und Streamern 2018.

Gründe für den Erfolg eines Twitch- bzw. YouTube-Streamers gibt es viele. Vielleicht spielt diese Person besonders gut, vielleicht auch besonders schlecht. Die Wahl der Spiele selbst ist ebenfalls ein Kriterium, ob die Zuschauer Lust auf den Streamer haben oder nicht. Am Wichtigsten ist wahrscheinlich der Charakter der Person, die dort vor der Kamera sitzt. Wem du zusiehst, hängt also davon ab, ob du die Art magst, die diese Person an den Tag legt. Würdest du weiter zusehen, wenn sich dein Lieblingsstreamer so verändert, wie es gerade Ninja tut?

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

Weitere Themen

* Werbung