Fortnite: Teenager zockt während eines Tornados einfach weiter

Michael Sonntag 1

Als Sonntagnacht ein Tornado über Greens Boro in North Carolina zog, spielte Anton Williams Fortnite an seinem Computer. Als er die Wetterkatastrophe draußen sah, wog er ab. Sollte er Schutz suchen oder das Battle Royale-Match doch noch gewinnen?

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Laut WXII 12 (via Kotaku) besaß der Tornado eine Windstärke von 217 Kilometer pro Stunde, richtete immense Schäden in der Stadt und nahm einem Menschen das Leben. Zehntausende Häuser waren ohne Strom, viele Bäume stürzten um und dutzende Autos wurden auf links gedreht. Das Haus von Anton wurde von einer geschleuderten Stromleitung durchbohrt.

In einem Interview wurde er gefragt, wie er die Nacht überstanden hat. „Ich habe zuhause gesessen, Fortnite gespielt und hörte plötzlich diesen Lärm. Ich sah aus dem Fenster und ich sah direkt vor mir, wie die Dächer von den Häusern gerissen wurden. Dann setzte ich mich wieder hin, weil ich im Spiel nur noch wenige Gegenspieler hatte. Ich wollte versuchen, das Spiel zu beenden“, sagte der Teenager.

Aber als der Tornado schlimmer wurde, fiel auch in seinem Haus der Strom aus. Anschließend brachte Anton sich, seine Schwester und seinen Neffen im Badezimmer in Sicherheit. Auf die Frage, was währenddessen in ihm vorging, antwortete er salopp: „Um ehrlich zu sein, ich dachte über das Spiel nach.“  Genauso hoffte er aber auch, dass es jedem in der Nähe gut ging.

Schon mal über einen gewagten Berufswechsel nachgedacht?

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Obwohl Anton sein Spiel nicht gewonnen hat, ziehen wir vor seiner Leistung den Hut. Wer noch im schlimmsten Sturm ans Gewinnen denkt und dabei seine Nächsten beschützt, hat den Legenden-Status sicher. Was denkst du? In welcher abstrusen Situation hast du einfach weiter gespielt und einen kühlen Kopf bewahrt? Sag uns deine Meinung!

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