Bereits letztes Jahr im Juli wurde bekannt, dass Victor Miller, der Autor des ersten Films rechtliche Schritte gegen den aktuellen Produzenten der Filmreihe Freitag, der 13. eingeleitet. Was zunächst keine Bedrohung für das Spiel darstellen sollte, hat sich inzwischen erheblich geändert.

 

Friday the 13th: The Game

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Friday the 13th: The Game

In einer von Bloody Disgusting veröffentlichten E-Mail äußern sich die Entwickler von Gun Media wie folgt: „Wie viele in unserer Community vielleicht wissen, wurde ein Rechtsanspruch geltend gemacht, der sich auf alle zukünftigen Geistigen Eigentümer von Freitag, der 13. auswirken könnte. Obwohl das Spiel in der Vergangenheit keinem solchen Anspruch unterworfen war, werden neue Inhalte und Inhalte in der Zukunft betroffen sein. Eine erste Entscheidung in diesem Fall wurde im Oktober 2017 erwartet, eine Entscheidung wurde jedoch noch nicht gefällt. Die gerichtliche Überprüfung der gesetzlichen Rechte ist in Bearbeitung, aber die endgültige Lösung kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Bis die Forderungsrechte gekündigt oder gelöst werden können, können keine neuen Inhalte freigegeben werden.“

Erweiterungen wie der Spring Break 1984 DLC gehören in Friday the 13th vorerst der Vergangenheit an.

Friday the 13th: The Game - Spring Break 1984 DLC

In dem offiziellen Forum meldete sich außerdem der Macher Wes Keltner zu Wort: „Die Entwicklung von Spielen kann nicht einfach auf unbestimmte Zeit pausieren und wieder aufgenommen werden; das funktioniert so nicht. Vor allem, wenn es unklat ist, wann dieses zukünftige Datum eintreten wird. Wir können nicht mehr Inhalte erstellen, die vielleicht nie das Tageslicht erblicken. Das ist ein schlechtes Geschäft. Ich habe auch Fragen zum Hinzufügen von ‚nicht-F13‘-bezogenen Inhalten zum Spiel erhalten. ‚Kannst du nicht ein neues Level oder einen neuen Counselor erstellen, der nichts mit den Filmen zu tun hat?‘ Das können wir auch nicht. Wir können keinerlei Inhalte hinzufügen. Nada. Nicht einmal einen neuen Baum oder einen neuen Stein. (...)“

Die Macher von Friday the 13th sind nicht die ersten, die sich mit Anklagen herumschlagen müssen.

Das sind harte Worte, die, wie Keltner selbst schreibt, viele Fans sicherlich nicht hören wollten. Vor kurzem stellte er jedoch auf Twitter klar, dass er und sein Team dranbleiben wollen, weiterhin Konsolen-dedizierte Server bereitstellen und sich unter anderem auf das Bug-Fixing des Spiels zu fokusieren werden. Ob das tatsächlich der Fall sein wird, oder dieser herber Schlag den Entwicklern nun doch die letzte Motivation genommen hat, das wird die Zeit zeigen.