Gigantic: Epische Prügeleien mit Drachen, Fröschen und anderen Wesen – jetzt Beta-Key abstauben!

Kristin Knillmann

Gigantic hätte gern ein Stück vom erfolgreichen Kuchen der MOBA-Heldenshooter-PvP-Spiele. Warum es dem neuen Game des Kreativkopfs hinter StarCraft und Guild Wars gelingen könnte, stattdessen seinen eigenen Kuchen zu backen, werd ich Dir jetzt erzählen. Und nach dem Lesen nimmst Du vielleicht noch einen Beta-Key für das Spiel mit heim.

Was ist Gigantic?

Eines der Trendworte der Gaming-Szene war in diesem Jahr der schöne Begriff „Heldenshooter“ – ein Shooter, der Dir die Wahl zwischen haufenweise sehr unterschiedlichen Helden mit unterschiedlichen Spielstilen gibt.

Mit Gigantic steht nun ein weiterer dieser Mehrspieler-Actiontitel in den Startlöchern. „Noch einer? Ich habe doch Overwatch, ich brauche keinen mehr.“ magst Du jetzt vielleicht sagen. Wohingegen ich erwidere: „Hör mir erstmal zu, bevor Du Dir vorschnell ein Urteil erlaubst.“ Denn Gigantic macht eben doch einiges anders als die liebe Konkurrenz.

Das Player-vs-Player-Actionspiel, das sowohl Third-Person-Shooter als auch MOBA-Elemente hat, kommt von einem Team rund um Lead Designer James Phinney, der unter anderem auch für das erste StarCraft und Guild Wars verantwortlich war. Mit den 5-vs-5-Spieler-Matches in Gigantic will Phinney Dir ebenfalls wieder eine richtig schöne strategische Tiefe bieten. Inwiefern das klappt, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt noch kaum sagen. Das kannst Du in der anstehenden Beta, für die ich unter diesem Artikel Keys verlose, selbst herausfinden.

Gigantic: Offizieller Arc-Ankündigungstrailer.

Moment moment, wie funktioniert Gigantic denn überhaupt? Gut, dass Du fragst. In Gigantic kämpfen fünf Helden des einen Teams gegen fünf Helden des anderen Teams. Dabei wählen die Spieler beider Seiten einen von derzeit 16 ganz unterschiedlichen Helden aus. Kröte, Scharfschützin, Drache, Löwe oder verrückter Chemiker – Du spielst die Figur, die zu Deinem Spielstil oder Deiner Persönlichkeit passt. Laut Phinney soll für jeden Typ bei Gigantic was dabei sein: Manche Helden spielen sich wie Charaktere in einem Fighting Game, für andere musst Du krassen Skill haben oder wiederum gar nicht zielen können. Durch teils drastische Evolutionen, zwischen denen Du beim Aufleveln der Figuren wählst, lassen sich die Helden auch auf der Mikroebene weiter Deinem Spielstil entsprechend anpassen.

Deinen ausgewählten Helden entführst Du dann also auf eines von vielen Schlachtfeldern, auf denen es um die Wurst geht. Und mit „Wurst“ meine ich natürlich „Guardian“: Das Ziel Deines Teams ist es, Deinen eigenen gigantischen Guardian zu beschützen, während ihr versucht, den der Gegner zu töten. Der nimmt allerdings nur dann Schaden, wenn der Guardian Deines Teams ihn angreift. Und um das zu schaffen, müsst ihr wiederum die „Attack-Leiste“ eures eigenen Guardians füllen – durch Töten von Gegnern und neutralen Kreaturen, sowie das Erledigen von kleineren Aufgaben auf der Spielkarte. Ist der gegnerische Guardian durch eure Mühen gefallen, entscheidet Dein Team die Runde für sich.

Gigantic setzt komplett auf Free-2-Play und erscheint für Windows 10, Xbox One oder den hauseigenen Arc-Client. Geld ausgeben kannst Du im Spiel nur für kosmetische Änderungen wie Skins, sowie für das frühere Freischalten von Helden, auf deren Auftauchen in der kostenfreien Helden-Rotation Du nicht warten möchtest.

Das klingt jetzt gar nicht so ausgefallen. Ich hätte da also noch eine Frage:

Wie grenzt sich Gigantic von der Konkurrenz ab?

Das Grundkonzept von Gigantic ist gleichermaßen klassisch wie ausgefallen. Klar, das 5-vs-5-System mit der semi-offenen Karte und haufenweise Helden kennen wir dank Overwatch, League of Legends, Battleborn und Konsorten inzwischen zur Genüge.

Die ungewöhnliche Struktur von Gigantic ist dennoch was Neues: Während wir zuvor nur die Basis der Gegner stürmten, kommt es hier hingegen auf die Kontrolle über den eigenen Guardian an. Das spielt sich vor allem in den Feinheiten anders als bei der Konkurrenz. Und es sorgt für epische Momente im Late Game: Gegen Ende der Runde fliegt diese massive mythische Guardian-Kreatur über das komplette Spielfeld, um den gegnerischen Guardian in einen Clash zu verwickeln – und Du stehst mit Deinem vergleichsweise kleinen Helden unter dem riesigen Vieh und kämpfst Dich um Kopf und Kragen. Das ist nicht nur der namensgebende Moment von Gigantic, sondern DER Moment, der das Spiel deutlich von seinen Genre-Kollegen abhebt.

Weil Gigantic Dich nicht nur auf festgelegten Pfaden laufen lässt, sondern Dir und Deinem Team neben dem Hauptpfad auch Seitenpfade eröffnet, und Dich sogar in Höhen und Tiefen kämpfen lässt, bleibt das Spiel auch sonst längst nicht so simpel wie es klingt. Durch die Begebenheiten der Karte erlaubt Gigantic sogenannte „Drop Plays“ – das bedeutet, dass ein flinker Held beispielsweise an den Seiten des Geschehens vorbeilaufen kann, um respawnende Gegner in der Backline zu töten, bevor sie wieder zurück zu ihren verbündeten Frauen, Männern und Tieren finden. Wie man damit umgeht – ob man den Übeltäter stoppt oder im Teamkampf mit mehr Leuten dem Gegner überlegen ist – ist eine der strategischen Fragen, die Gigantic ausmachen.

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Dazu kommt das Händchen für Design, das Entwickler Motiga mit Gigantic beweist: Das Spiel ist in einem besonderen Scherenschnitt-Artstyle gehalten, der an eine Mischung aus Blizzard und Disney erinnert. Pack oben drauf das liebevolle Charakterdesign – ein Frosch, der Martial Arts kann oder ein Mädchen, das in seinem übergroßen Mantel versinkt – und Du hast hier eine Mischung aus Elementen, die mindestens neugierig machen, wie gut Gigantic über einen langen Zeitraum funktioniert. Denn das ist bekanntlich, worauf es bei Player-vs-Player-Spielen ankommt: Den Spaß, der über eine einzelne Runde hinausgeht. Die Langzeit-Motivation. Aber davon berichte ich Dir dann ein anderes Mal.

Wenn Du selbst in Gigantic reinschnuppern willst, kannst Du weiter unten einen der begehrten Beta-Keys abstauben, Die ich in meiner Hosentasche für Dich versteckt halte. Oder Du surfst auf dem offiziellen Twitch-Kanal des Spiels vorbei und gibst Dir ein paar Matches als Zuschauer.

Gigantic selbst ausprobieren? Sichere Dir jetzt Deinen Beta-Key:

Solltest Du Gigantic selbst zocken wollen, dann kannst Du schon ab heute Abend in das zweite Closed-Beta-Wochenende auf wahlweise der Xbox One, unter Windows 10 oder dem Arc-Client einsteigen. Diese neue Version des Spiels soll viele Änderungen, ein neues Tutorial und weitere Funktionen mit sich bringen; und natürlich auch eine neue Helden-Rotation mit Lord Knossos, Mozu, Tyto der Flinke und Vadasi.

Fürs Zocken brauchst du allerdings einen Beta-Key – was ein Glück, dass ich Dir diesen Wunsch womöglich erfüllen kann:

Schreib mir eine E-Mail an gigantic@giga.de und ich lass Dir einen meiner Beta-Keys zukommen, solange ich noch welche zur Verfügung habe.

Wichtig: Bitte verwende als Betreff Deiner E-Mail ausschließlich den Namen Deiner Wunschplattform, also entweder Xbox One, Windows 10 oder Arc.

Die zweite Closed-Beta-Runde läuft vom 03. November ab 17 Uhr bis zum Dienstag, den 08. November um 08:59 Uhr. Hast Du schon mal an der Beta für Gigantic teilgenommen, brauchst Du keinen neuen Key. Gleichermaßen erlaubt Dir Dein heutiger Gewinn, auch an den nächsten Beta-Phasen des Spiels teilzunehmen.

GL HF, und: wir sehen uns auf dem Gigantic-Schlachtfeld!

Wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen. Mitarbeiter von Ströer Media Brands und GIGA dürfen nicht an der Verlosung teilnehmen.

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