God Eater 2

Hoang

Die profitable Monsterhatz im Handheld-Zweikampf scheint Sony verloren zu haben, denn die aktuellen Ableger der PSP-Systemsellerreihe, Monster Hunter 3 Ultimate und Monster Hunter 4, erscheinen nur für Nintendo-Konsolen, letzteres  ist 3DS-exklusiv. Doch schon zur Zeiten der PlayStation Portable haben Namco und Sony versucht, eine alternative IP neben Capcoms Erfolgsserie zu etablieren. Schafft das Sequel God Eater 2 für PSP und PlayStation Vita die Wende für Sonys Handheldsektor?

God Eater 2 setzt drei Jahre nach Gods Eater Burst an, wo eine Gruppe von jungen Kämpfern in der von Aragamis zerstörten apokalyptischen Welt zu den God Arcs griff, um die Erde von den Mutanten zu befreien. Dieses Unterfangen ist jedoch bis zum gegenwärtigem Zeitpunkt nicht geglückt, darüber hinaus macht eine tückische Seuche die Bewohner von Fenrir zu schaffen. Die Mitglieder der Spezialeinheit „Blood“ werden mit der Aufklärung und Lösung des Problem beauftragt.

Der Spieler übernimmt die Kontrolle über den namenlosen Protagonisten und Mitglied der Einheit. In Third-Person-Ansicht wird die Spielfigur durch offene Areale bewegt und betritt Kampfzonen, große Monster gegen die Party antreten. Hauptbewaffnung und Kernelement der Reihe sind die God Arcs, halbbiologische Hybridwaffen, die in der Grundausführung nach Bedarf Schwert-, Schusswaffe- oder Biestgestalt annehmen können. Neu in God Eater 2 sind der massive Burst Hammer und das präzise Charge Spear. Das neue Blood Arts-Feature sorgt für eine stetige Weiterentwicklung von oft genutzten Attackenkombos und Waffen. NPC-Gefährten müssen für neue Blood Arts-Stufen gegebenfalls auf separate Missionen geschickt werden. Diverse bekannte Waffen wurden optisch überarbeitet und können im Crafting mit neuen Aragami-Bestandteilen versehen werden.

Die Artenvielfalt der Aragami wurde um neue Kreaturen wie Marduk, Ukonvasara und Demiurge erweitert. Darüber hinaus existieren nun Mecha Aragami Slayers, die möglicherweise an der Seite des Spielers agieren. Bis zu vier Spieler können sich per Ad-Hoc zusammenschließen, die PSP- und PS Vita-Fassungen sind untereinander Cross-Play-kompatibel und ermöglichen ein systemübergreifendes Multiplayererlebnis und Speicherdatenmanagement. Die Vita-Version bietet zusätzlich verbesserte Optik und eine den Eingabemöglichkeiten angepasste Steuerung.

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