God of War: Director verrät, was das Spiel mit FIFA verbindet

Lisa Fleischer

Das neue God of War hat mehr mit FIFA gemein als du glaubst; die Story ist teilweise von Mad Max inspiriert: Das und mehr verriet God of War-Direktor Cory Barlog in einem Interview. Was du von dem Spiel erwarten kannst, erfährst du im folgenden Video.

God of War in der Vorschau (E3 2016).

Das offizielle PlayStation Magazin sprach mit Cory Barlog, dem Director von God of War, der schon am ersten Teil der Serie als Lead Animator arbeitete. Kurz nachdem die Entwicklung von God of War 3 begann, verließ er Sony und wechselte in die Film-Branche, arbeitete unter anderem mit Mad Max-Schöpfer George Miller zusammen. Die Erfahrungen, die er währenddessen sammelte, möchte er in den neuen Teil der Spiele-Serie mit einfließen lassen.

So erklärt er, dass Kratos lange Zeit dieser wütende, brutale Antagonist war, mit dem man wunderbar all seine Wut herauslassen konnte. Allerdings ist Kratos nie daran gewachsen – das soll sich mit dem neuen Teil ändern. Das scheint vielen Spielern negativ aufzustoßen, erzählt Barlog. „Viele reagieren darauf nach dem Motto, ‚Das ist nicht Kratos, er ist ganz anders‘. Aber ich denke, dass auch viele dieser Menschen nicht mehr so sind, wie sie mit 15 oder 16 Jahre waren.“

Diese unbändige Wut, die Kratos auszeichnet, hat er trotzdem noch. „Er akzeptiert, dass die Wut wohl niemals ganz verschwinden wird und muss herausfinden, wie er sie zumindest kontrollieren kann.“ Das Spiel gibt dem Charakter also eine zweite, tiefergehende Ebene. „Es macht schon fast Hoffnung, dass Änderungen möglich sind, auch wenn du dazu sehr viel an dir arbeiten musst.“

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Das Verhältnis zu deinem Sohn Atreus kannst du wohl durch deinen Spielstil beeinflussen. So reagiert der Junge auf dein Verhalten. Wie du ihn behandelst, kann einen drastischen Einfluss auf den weiteren Verlauf des Spiels haben. Auch das hat sich Barlog wohl von Mad Max abgeschaut. Barlog erklärt, dass dein Verhältnis zu Atreus beeinflussen kann, wie leicht Rätsel für dich sind, kann dir Arteus doch beim Entziffern der nordischen Sprache helfen – ist er dir wohlgesonnen.

Auch am Gameplay hat sich einiges geändert. Wie schon bekannt ist, hat Kratos inzwischen eine Axt statt zwei Klingen, außerdem wird es keine Quick Time Events mehr geben. Stattdessen liegen auf den Tasten jeweils unterschiedliche Aktionen. So kannst du parallel zu Kratos seinen Sohn Atreus steuern. Barlog vergleicht dieses neue Gameplay tatsächlich mit FIFA.

„Es ist immer dasselbe Spiel, aber der Verlauf ist nicht wirklich vorherbestimmt. Jedes Spiel verläuft anders, (…) auch wenn du immer mit denselben Teams spielst, entsteht Drama in jedem einzelnen Match.“

Deine Waffen aufwerten kannst du nicht mehr einfach im Menü, du musst dazu zwei Zwerge besuchen, die beide ihre eigene Geschichte haben, verrät Barlog. Das gesamte Interview mit Cory Barlog kannst du auf der Seite Gamesradar lesen.

Sony hat noch mehr heiße Eisen außer God of War im Feuer. Welche Exklusivspiele in nächster Zeit für die PlayStation 4 erscheinen sollen, haben wir dir zusammengefasst.

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Ob sich die Neuerungen gut in God of War einfügen und wie das Spiel wirklich wird, davon kannst du dich ab dem 20. April 2018 selbst überzeugen. God of War erscheint exklusiv für die PlayStation 4.

Freust du dich schon auf das neue God of War oder bist du noch skeptisch, weil Kratos in dem Spiel so anders ist?

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