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Dieser Artikel ist teil einer ganzen Reihe von Artikeln, die sich mit dem Thema Frauen in Games befasst. Gemeint ist damit nicht nur die Darstellung von Frauen in Games, sondern auch die Leistungen, die Frauen für eine gesamte Branche bislang erbracht haben – und wie und ob diese Branche es den Frauen dankt.

Verstehe mich nicht falsch: Viele der Serien, die ich in diesem Artikel erwähne, finde ich selbst keineswegs schlecht: Kingdom Hearts ist schon jetzt immer wieder für eine Überraschung gut, beinhaltet im dritten Teil beispielsweise Welten und Figuren aus Pixar-Filmen. Die letzten Pokémon-Teile Sonne und Ultramond habe ich beide mit Freuden gespielt. Und mit The Lost Legacy wagten sich die Uncharted-Entwickler tatsächlich schon einmal an einen neuen Ansatz – und ließen zwei Frauen statt Nathan Drake in die Abenteuer-Welt der Serie eintauchen.

Trotzdem geht mir das oftmals nicht weit genug. Kein Wunder, verlassen sich die Entwickler doch darauf, dass ein Konzept, hat es sich erst einmal bewiesen, auch im nächsten Teil funktioniert. Dabei bleiben kreative, innovative Ansätze oftmals auf der Strecke – obwohl sie durchaus Potential hätten. Ein paar solcher Ansätze habe ich mir überlegt – sie reichen von einem schlichten Protagonisten-Wechsel bis hin zu ganz neuen Gameplay-Mechaniken.