"Generation GTA": Anwalt des mutmaßlichen Pariser Attentäters hält nicht viel von seinem Mandanten

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Der Anwalt eines mutmaßlichen Drahtziehers hinter den Attentaten von Paris am 13. November 2015 hat sich in einem Zeitungsinterview nicht gerade positiv über seinen Mandanten geäußert. Dabei hat er auch Bezug auf den Einfluss von Videospielen genommen - und dieser sorgt für Kontroversen.

Salah Abdeslam, der mit den Anschlägen in Paris vom vergangenen November in Verbindung gebracht wird, muss sich vor dem französischen Gericht verantworten. Sein Anwalt Sven Mary scheint nach einigen Gesprächen keine besonders hohe Meinung von ihm zu haben. Warum sonst würde er ihn sonst unter anderem als „Arschloch“ bezeichnen? Doch dabei sollte es nicht bleiben.

Die Tagesschau hat auf Basis eines Zeitungsinterviews, welches Mary gegeben hat, einen Tweet veröffentlicht, der eine prägnante Passage des Gesprächs zitiert:

Ob diese Aussage aus dem Kontext genommen nicht wieder böses Licht auf Videospieler werfen könnte, in einer Zeit, in der wir  uns eigentlich von diesem Ruf distanziert haben? Erste Reaktionen auf den Tweet sind jedenfalls nicht besonders erfreut:

Zum Gesamtverständnis müsste eigentlich das komplette Interview in übersetzter Form in den Fokus gerückt werden, um eine derartige Aussage, die Mary über seinen Mandanten trifft, nachvollziehen zu können. Als isolierter Tweet besteht erneut die Gefahr, Kausalzusammenhänge zu erstellen, die Videospieler mittlerweile eigentlich erfolgreich abgelegt haben.

Quelle: Tagesschau.de

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