Die (offene) Welt der GTA-Klone



Robin Nosterafu

Hier lässt sich ähnliches sagen wie bei Liberty City Stories. 
Vice City Stories ist das bessere GTA Vice City. Hier passt dieses Statement allerdings nicht ganz so gut. Die Story ist im ersten Ausflug in die Stadt der Sünden deutlich besser. 
In Vice City Stories spielt man Victor Vance, den Bruder von Lance Vance, welcher schon eine bedeutende Rolle in Vice City gespielt hat. Im Groben geht es darum, wie Victor unrechtmäßig aus der Armee geworfen wird und im Folgenden sein eigenes Imperium aufbaut.

Simple Prämisse, aus der sich allerdings mehr Gameplaytiefe entwickelt, als sie Tommy Vercetti erleben durfte. 
Auch in diesem GTA kann man Immobilien erwerben, diese allerdings zusätzlich in einer krimineller Branche zuordnen und ausbauen.
 Es gibt auch hier und da eine neue Art Minispiel und Nebenmissionen und sogar ein Fahrzeug, welches bis jetzt in noch keinem anderen Sandbox-Spiel zum Einsatz kam: ein Jetski. 
Auch sonst fühlt es sich an wie Vice City mit San Andreas-Einflüssen, denn hier kann man schwimmen, fliegen und Fahrrad fahren.
 Ansonsten sind alle vertrauten Tugenden der Serie vertreten.

Müsste ich eine Rangliste meiner favorisierten GTAs erstellen, würde sich Vice City Stories wohl den 2. Platz vor GTA IV sichern. 
Für mich macht es dieses Spiel fast unnötig, Vice City zu besitzen. Sicher eine kontroverse Meinung, aber für letzteres finde ich nicht viele Alleinstellungsmerkmale, außer dem Soundtrack. Dieser ist allerdings bei Beiden gleich genial. Es ist hier sicher besonders eine Frage der eigenen Präferenzen.


Motivationsfaktor: 6

Weiter geht es mit dem aktuellsten Ableger der Open World-Serie.

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