GTA Online: Wie es sich anfühlt, nach Jahren zum Spiel zurückzukehren [Kolumne]

Kamila Zych 3

Lang ist es her, als GTA 5 erstmals das Licht der Welt erbilckte und ebenfalls lang ist es her, seitdem ich das letzte Mal einen Fuß auf die Straßen von San Andreas gesetzt habe. So war es also an der Zeit, nach vier langen Jahren mal wieder einen Blick in GTA Online zu werfen und zu schauen, was sich bisher alles so geändert hat.

Und um ehrlich zu sein, hat sich einiges geändert. Aber nicht unbedingt zum Positiven. Schon nach einer knappen Stunde Spielzeit, war mir klar, warum ich damals mit GTA Online aufgehört habe. Das Spiel ist einfach viel zu chaotisch und vor allem: Ich sterbe einfach viel zu oft. Warum viel zu chaotisch? Nun ja, ich bin generell kein großer Fan von Online Multiplayer-Spielen, vielleicht liegt es daran. GTA Online hat mich schon zu Anfangszeiten sehr irritiert. Überall so viele Spieler, die einen umbringen wollen. Jetzt sind auch noch zahlreiche Modi, Fahrzeuge und ein ordentlicher Haufen Kleidung dazu gekommen. Es ist einfach – unübersichtlich. Hier nur mal ein Beispiel:

Ich habe gefühlte Stunden damit verbracht, um mich durch die ganzen Klamotten durchzukämpfen. Dabei waren das sogar nur die Oberteile! Und hast du dir die Preise mal angeschaut?! 30.000 Dollar für eine Jacke, hallo?! Davon hätte ich mir früher ein passables Auto kaufen können. Apropos: Vor ein paar Jahren hat das teuerste Fahrzeug noch eine Million gekostet. Heute kannst du gerne mal fünf Mille oder mehr hinblättern. Naja, wer’s hat.

Es gibt außerdem noch genug andere Dinge, die in GTA Online tierisch nerven:

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10 Dinge, die in GTA Online einfach nur nerven.

Kommen wir aber nochmal zurück zu dem Fakt, dass ich im Spiel oft sterbe. Ja, jetzt können es sich viele einfach machen und sagen „Du bist einfach schlecht!“ und ja, vielleicht bin ich das. Aber vielleicht sind auch einfach meine Mitspieler totale A-Löcher. Ich erinnere mich noch gut daran, wie früher regelmäßig ein Kopfgeld auf mich ausgesetzt wurde und ich mich bibbernd in meiner Garage versteckte, in der Hoffnung, die Meute da draußen würde sich bald ein anderes Opfer suchen. Heute brauchen die Idioten nicht einmal mehr ein Kopfgeld als Grund, um dich umbringen zu wollen. Sie tun es einfach. So wie hier:

Dabei wollte ich doch einfach nur in Ruhe shoppen und plötzlich rennen die Kranken die Bude ein und knallen mich ab. Einen genialeren ersten Tod nach meiner Rückkehr hätte ich mir wirklich nicht vorstellen können.

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