Unterwasserkampf mal anders

Tobias Heidemann 17

 

Imke: Gefechte unter Wasser auszutragen mag im ersten Moment nicht sehr spannend, geschweige denn besonders innovativ klingen, in „Guild Wars 2“ wird aber auch hier einfach kurzerhand alles anders gemacht. Springt ihr ins kühle Nass, verändert sich abrupt euer gesamter Kampfstil. Eure angelegten Waffen werden durch Harpunen, Dreizack oder Speer ersetzt, eure Fähigkeiten mit speziellen Unterwasser-Skills ausgetauscht und euch dank Atemmaske ein endlos langer Tauchgang ermöglicht. Es eröffnet sich eine komplett neue Welt, mit bis dato an Land noch nie gesehenen Kreaturen, NPCs, Höhlen, Flora und Fauna, die es gilt zu erkunden und zu erforschen.

Tobi: Kein Kommentar.

PvP für Jedermann

Open World-PvP, wie man es aus vielen anderen Spielen kennt, gibt es in „Guild Wars 2“ nicht. Keine zwei verfeindeten Fraktionen, die sich in der offenen Welt die Rübe einhauen, sobald sich ihre Wege kreuzen. Kein Geganke, kein Corpse Camping, kein Gewhine und Geflame. PvP findet ausschließlich über den kompetitiven Modus und die Serverkämpfe statt. Der kompetitive Modus erinnert in erster Linie an klassische Arenakämpfe und soll vor allem E-Sport begeisterten Spielern eine Möglichkeit geben, ihre Leidenschaft auf verschiedenen Maps auszuleben. Der Serverkampf oder auch offiziell WvWvW (Welt vs. Welt vs. Welt) genannt, findet in einem instanzierten Bereich statt. Hier treffen drei verschiedene Server aufeinander, die auf vier Karten um eine in der Mitte gelegene Festung kämpfen. Eine solche Auseinandersetzung kann gerne mal zwei Wochen dauern und stellt ein ewiges Gerangel um Ressourcen und Gebäude dar. Eingenommene Minen, Türme und ähnliche Stützpunkte gewähren Punkte, die dem eigenen Heimatserver verschiedene Boni bescheren. Die Grundidee mag nicht neu sein, erinnert sie doch in ihren Grundzügen an das PvP-System in „Warhammer Online“.

Es sind die Ausmaße dieser gewaltigen Schlacht, die den Unterschied machen. Mehr als 60 einnehmbare Stellungen, die mit selbst zusammengezimmerten Belagerungswaffen eingenommen werden können, eine gewaltige Festung in der Mitte des Kampfgebiets, Artefakte, die den Gegnern abgeluchst werden müssen, pro Karte 300 Spieler, die aufeinander eindreschen, zerstörbare Mauern und Tore, Scharmützel um Vorratskarawanen und vieles mehr. ArenaNet schafft mit WvWvW ein gewaltiges Kampfareal, auf dem jeder Spieler seine eigene Strategie verfolgen kann und so seinen eigenen kleinen Beitrag zum Erfolg des gesamten Servers beiträgt.

 

Tobi: Ok, gekauft. In puncto PvP macht ArenaNet so leicht niemand etwas vor. Meiner Meinung ist das PvP-Sytem neben dem Wegfall der monatlichen Abo-Gebühren das stärkste Argument für „Guild Wars 2“.

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Dumm gelaufen – Spieler, die beim Cheaten erwischt wurden.

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