Guild Wars 2 Test – Tagebuch eines Verlierers

Tobias Heidemann 27

Im Grunde begrüße ich es ja, dass „Guild Wars 2“ kein Ponyhof ist – aber das hier nervt mich gerade nur noch. Ich habe versucht, die letzten drei Kapitel meiner persönlichen Charaktergeschichte auf dem dafür vorgesehenen Level zu bewältigen. Das habe ich auch geschafft. Allerdings waren dafür gleich mehrere Anläufe von Nöten und die haben mir kaum Freude bereitet.

Zum Beispiel bin ich heute in einem Separatisten-Lager in eine Falle getappt und wurde urplötzlich angegriffen. Eine ganze Scharr von Gegnern fiel gemeinsam mit einem haushohen Elitegegner über mich und meine computergesteuerte Kriegsscharr her. Schnell hat es meine Begleiter dahingerafft und so hatte auch ich keine Überlebenschance mehr.

Also bin ich am Eingang der Instanz gespawnt, um meine KI-Mitstreiter wiederzubeleben. Die sind aber an denkbar ungünstigen Positionen des Lagers gestorben, so dass ich erneut die Aufmerksamkeit aller Gegner auf mich zog. In der Konsequenz musste ich dann einen Feind nach dem anderen erledigen, was mühsam und zudem noch weitere drei Male tödlich endete.

Überhaupt scheinen die Story-Instanzen gegenüber dem Rest des Spiels doch leicht abzufallen. Nicht optimal ausbalanciert und optisch weniger beeindruckend, dienen sie vor allem dem Transportieren der persönlichen Geschichte. Da die sich aber auf einem durchgehend guten Niveau hält, ist der Ärger schnell wieder vergessen. Ab jetzt betrete ich die persönlichen Instanzen nur noch ein Level über der empfohlenen Stufe oder nehme gleich einen Freund mit. Problem gelöst. Morgen wird der Rest des von Geistern und Separatisten geplagten Diessa Plateaus erkundet.

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