Guild Wars 2 Test – Tagebuch eines Verlierers

Tobias Heidemann 27

Fast wäre ich heute in meine erste Motivationskrise gestürzt. Die letzten Stufen waren nämlich etwas zäh. Die Events hatten durch sich wiederholende Muster viel von ihrem anfänglichen Reiz verloren. Für neue Skills wollten erst weitere Herausforderungen gemeistert werden und darauf hatte ich heute keine Lust. Im Auktionshaus fand ich zudem kaum bessere Rüstungsteile oder Waffen für meine aktuelle Stufe. Die Luft war irgendwie raus.

Zum Glück habe ich mich auf dem letzten Drücker doch noch entschieden, ein weiteres Mal im Welt-gegen-Welt-Kampf vorbeizuschauen. Im Vergleich zu meinem letzten Abstecher ein Unterschied wie Tag und Nacht!

Volle fünf Stunden habe ich auf den ewigen Schlachtfeldern mit Katapulten und Rammböcken um Burgen, Camps und Ressourcen gekämpft. Die epische Schlacht zwischen den drei wettstreitenden Teams hätte spannender und lustiger nicht sein können. Erst wird mir bewusst, welchen Tiefgang dieser Modus zulässt, wenn sich die richtigen Spieler um die Vorherrschaft kloppen. Ein tolles Erlebnis, das ich so noch in keinem vergleichbaren Online-Rollenspiel erlebt habe. Erfüllt und frisch motiviert klicke ich auf Logout.

 

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