Tag 7-8: »Zeit für die erste Instanz«

Tobias Heidemann 27

Ooooook! Das muss erst einmal verdaut werden. Ich komme soeben aus der ersten Gruppeninstanz. Die Katakomben von Ascalon haben mich fast zwei Stunden beschäftigt. Die meiste Zeit davon lag ich am Boden. Instanzen in „Guild Wars 2“, das beutet für Neulinge und uneingespielte Teams: sehr viel Sterben, noch mehr Chaos.

ArenaNet meint es wirklich ernst mit der Auflösung der heiligen Dreifaltigkeit. Mit der tradierten Arbeitsteilung aus Tank, DD und Heiler kommt man hier nicht weit. Jeder ist tatsächlich für alles zuständig. In der Nase bohren und die eigen Rota abspulen ist nicht.

Für mich als Dieb bedeutet das zum Beispiel, dass ich mich von meiner Rolle als reiner Schadensausteiler komplett verabschieden muss. Schaden grundsätzlich zu vermeiden und erlittenen Schaden schnell wieder kompensieren zu können, ist mindestens genauso wichtig. Ständig muss ich ausweichen, zwischen Nah- und Fernkampf wechseln, Teammitglieder unterstützen und Kombofelder berücksichtigen. Das ist hektisch, aber eben auch aufregend und neu. Leider immer wieder auch schlichtweg zu schwer und deswegen oft ziemlich frustrierend.

Ob die Dungeons in „Guild Wars 2“ nun ernsthafte Balancing-Probleme haben oder unser Teamplay schlichtweg zu mies war, wage ich noch nicht zu beurteilen. Fest steht: Instanzen spielen sich in „Guild Wars 2“ ganz anders und anders ist erst einmal gut, wie ich finde. Morgen geht es direkt noch einmal in die Katakomben von Ascalon.

Kommentare zu diesem Artikel

* Werbung