Halo: Meine erste Erfahrung mit dem Alien-Shooter!

Nils Lassen 10

Ab heute könnt ihr euch Halo The Master Chief Collection kaufen, welche unter anderem Halo 1-4 in überarbeiteter Grafik bietet. Aus diesem Anlass habe ich in den leeren Weiten meines Gedächtnisses gekramt, um meine Erfahrungen mit dem allerersten Halo niederzuschreiben. Und dabei gleich wieder richtig Lust auf eine erneute Runde bekommen!

Trotz meiner PC-Affinität reichen meine Halo-Erfahrungen tatsächlich bis zum ersten Teil zurück. Da ich selber nie eine Xbox und auch nie einen Halo-Teil für den PC besaß, habe ich immer bei meinem Nachbarn gezockt. Irgendwann haben wir uns mal ein paar Nächte hingesetzt und uns vorgenommen den ersten Halo-Teil durchzuspielen. Also wurden ausreichend Chips, Bier und Süßkram gekauft - und ab dafür!

Halo Master Chief Collection Launch Trailer.mp4.

Krasse Typen wie wir sie damals waren, haben wir natürlich direkt mal den höchsten Schwierigkeitsgrad „Legendär“ ausgewählt. Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch nicht einen einzigen Shooter auf Konsole und schon gar nicht auf der Xbox gespielt, also gingen die ersten Schüsse entweder kräftig daneben oder in den Rücken meines Mitspielers. Sehr zu unserer Belustigung konnte man sich nämlich auch gegenseitig töten, woraufhin immer wieder kleine Nahkampfscharmützel zwischen uns ausgebrochen sind. Und wenn man nach dem Respawn bessere Waffen gebraucht hat, konnte man ja immer noch die verbündeten NPCs umknüppeln und hatte ein schönes Gewehr zur Hand. Bis diese sich dann irgendwann gegen uns wandten und wir beide niedergemacht wurden. Ein sehr schönes Detail, wie ich finde! Aber jetzt mal zurück zum eigentlichen Spielziel: Aliens kloppen! In Halo waren diese unter der Allianz zusammengefasst.

Mit dem Master Chief durch Alienhorden

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Die „Grunts“, welche sich zu meiner Belustigung ständig selbst in die Luft gejagt haben, wurden bisher mit gezielten Kopfschüssen von der Pistole umgenietet. Erst nachdem ich gefühlte 10 Magazine auf den ersten „Elite“ geballert hatte, fiel mir dann auch wieder auf, dass wir ja auf „Legendär“ zockten. Erstaunlicherweise ging auch das irgendwann ganz gut und ich war sehr davon angetan, dass es ein Konsolen-Shooter schafft, mir in so kurzer Zeit das richtige Spielgefühl zu vermitteln. Nicht umsonst gilt Halo als ein Spiel mit hervorragendem Gunplay. Lediglich beim Fahren des Warthog habe ich mich lieber ans Steuer gesetzt und meinen Nachbarn schießen lassen.

So ballerten wir uns, weiterhin auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, durch Alienhorden. Glücklicherweise konnte man nach seinem Ableben unbegrenzt neu ins Spiel einsteigen, solange nicht beide Spieler gleichzeitig starben. Wenn wir einmal nicht weiterkamen, wurde diese Spielmechanik bis ans Äußerste getrieben. Spawnen, Granaten werfen, sterben. Bis dann endlich alles platt war.

Eine Flut von Gegnern

Irgendwann in der Mitte des Spiels wurde es dann düster. Wir befanden uns auf den Spuren eines vermissten Einsatzkommandos und fanden sie auch. Tot. Und plötzlich schwärmten aus allen Löchern um uns herum kleine Pilz-Viecher. Ein Spiel, in dem man Aliens UND „Zombies“ killt? Ja bitte!! Technisch gesehen waren die „Flood“ - wie sie auf äußerst kreative Weise genannt werden – schon so etwas wie Zombies. Schließlich kontrollierten sie andere Biomasse. Also wurde die Schrotflinte rausgeholt und mächtig um sich geschossen. Die kleinen Biester waren ganz schön nervig, aber die größeren Artgenossen ließen sich schön umpusten. Aber das hat ganz schön gedauert. Keine Szenen sind mir mehr im Kopf geblieben, als die Kämpfe gegen die Flood, weil wir dort immer und immer wieder gestorben sind.

Schließlich haben wir es dann aber doch geschafft und waren wieder mit der Allianz konfrontiert. Sehr zu meiner Freude waren die aber mittlerweile in Kämpfe mit der Flood verwickelt. Und wir mittendrin! Zusammen im Koop! Ein herrliches Spielgefühl. Ab diesem Zeitpunkt drehte das Spiel noch einmal richtig auf.

Mit Highspeed ins Finale

Und dann kam das Ende und das war ganz anders, als alles was ich bisher gespielt hatte. Anstatt einen einzigen großen Boss zu plätten, musste man mit dem Warthog auf dem namensgebenden Halo seine Runden drehen. Während nebenbei alles explodiert und versucht, dich zu töten. An dieser Stelle sei erwähnt, dass Warthog fahren nicht gerade einfach war. Zwischendurch musste man auch noch aussteigen, währenddessen man selber und vor allem das Gefährt nicht draufgehen sollten. Oh man, war das schwer, aber es hat verdammt noch mal Bock gemacht!

Blicke ich jetzt auf diese wundervollen Nächte zurück, merke ich erst, wie nachhaltig Halo mich geprägt hat. Und das als Konsolen-Titel und nicht auf meinem heimischen PC. Seit Halo haben Pistolen für mich einen absoluten Coolness-Wert, da es einfach gerockt hat, die kleinen Grunts mit der Pistole umzunieten. In jedem Zombie-Shooter ist meine Lieblingswaffe seit meiner ersten Begegnung mit den Flood die Schrotflinte. Und der Nadelwerfer ist sowieso die geilste Sau von allen!

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