Hearthstone: Glück statt Können entscheidet Turnier-Match

André Linken

Bei einem großen Hearthstone-Turnier am vergangenen Wochenende wurde mal wieder klar, wie wenig mitunter das individuelle Können eines Spielers gefragt ist.

Das ist die nächste Hearthstone-Erweiterung „Kobolde und Katakomben“.

Hearthstone - Kobolde & Katakomben - Trailer.

Vor allem in der jüngeren Vergangenheit gab es vermehrt Kritik an der ständig wachsenden Bedeutung des Glücksfaktors im digitalen Sammelkartenspiel Hearthstone: Heroes of WarCraft. Es ist logischerweise sehr ärgerlich, wenn der Zufall mal wieder eine Niederlage beschert, obwohl der Gegenspieler deutlich schlechter war. Noch viel ärgerlicher ist die ganze Sache, wenn es bei einem großen eSports-Turnier passiert, bei dem es um viel Geld geht.

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Hearthstone: Termin für Kobolde & Katakomben steht*

Ein Paradebeispiel für den hohen Glücksfaktor in Hearthstone gab es am vergangenen Wochenende bei der DreamHack Winter 2017 im schwedischen Jonkoping. Dort trafen die beiden Spieler „AKAWonder“ und „Davidos“ aufeinander. In der entscheidenden fünften Partie sah eigentlich alles nach einem Sieg für „Davidos“ aus, der sich in eine deutlich aussichtsreichere Position gespielt hatte. Doch es kam anders.

Die Cosplay-Community von Blizzard hat auch tolle Hearthstone-Kostüme zu bieten.

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Sein Gegenspieler konnte ihm durch einen Zufallseffekt eine bestimmte Karte „klauen“, die ihm drei ebenfalls zufällige Zauber auf die Hand gab. Die Karte „Feuerball“ würde ihm den nicht mehr geglaubten Sieg einbringen, doch die Wahrscheinlichkeit, eben diesen Zauber zu erhalten, war relativ gering - und doch geschah genau das. Entsprechend frustriert zeigte sich „Davidos“, der somit eine ziemlich bittere Niederlage einstecken musste.

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