Hellblade - Senua's Sacrifice: Wer zu oft stirbt, verliert seinen Spielstand (UPDATE)

Luis Kümmeler 1

Mit seinem neuen Spiel Hellblade: Senua’s Sacrifice erforscht der britische Entwickler Ninja Theory sensible Themen geistiger Erkrankungen und scheut zur Verstärkung des Spielehorrors auch nicht vor drastischen Maßnahmen zurück. Wer im Spiel nämlich zu oft stirbt, darf sich wohl oder übel vollständig von seinem Spielstand verabschieden.

Hellblade: Senua's Sacrifice - Official Trailer.

Update vom 10. August 2017 15.00 Uhr

Wie sich inzwischen herausgestellt hat, scheint die Drohung eines Permadeath-System ein geschickter Bluff zu sein. Wie weit sich die schwarze Fäulnis ausbreitet, hängt vom Fortschritt der Story ab. Bis also bestimmte Bosse bezwungen wurden, kann die Fäulnis auch nicht weiter als bis zu bestimmten Körperteilen voranschreiten, egal wie oft du stirbst. Da die Fäulnis gegen Ende des Spiels jedoch beinahe deinen Kopf erreicht hat, steigt somit auch die Angst, den Speicherstand zu verlieren. Ein geschickter, wenn auch trügerischer Trick der Entwickler, den Spieler psychologisch zu manipulieren.

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Hellblade - Senua's Sacrifice: 7 Tipps für den Trip nach Helheim

Originalmeldung vom 08. August 2017 14.00 Uhr

Seit heute haben Nutzer der Plattformen PC und PlayStation 4 die Möglichkeit, die keltische Kriegerin Senua auf einer Reise durch die Windungen ihrer angeschlagenen Psyche zu begleiten. Wie unter anderem aus unserem GIGA-Test zu Hellblade: Senua’s Sacrifice hervorgeht, wartet das Spiel dabei mit zahlreichen optischen und erzählerischen Kniffen auf, die das Abenteuer zu einem wahren Höllentrip machen. Unterstrichen wird dies nur noch weiter durch ein nicht unkontroverses Spielesystem, das so heute wenn überhaupt meistens nur in sogenannten Rogue-likes zum Einsatz kommt. Die Rede ist vom Permadeath-System.

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Schon früh wirst du in Hellblade: Senua’s Sacrifice auf eine schwarze Fäulnis hingewiesen, die sich mit jedem Ableben weiter den Arm der Spielfigur hinauf frisst. Kommt sie am Kopf der Protagonistin an, war es das mit der Reise – der Spielstand geht dauerhaft verloren und du musst wieder von vorne anfangen, wie die Seite Geek Culture Podcast noch einmal hervorhebt. Zwar dürfte dies zumindest auf dem normalen Schwierigkeitsgrad keine übermäßig ernsthafte Gefahr für die meisten Spieler darstellen, allein die Möglichkeit eines endgültigen Ablebens intensiviert die omnipräsente Angst im Spiel aber ungemein.

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Hellblade: Senua’s Sacrifice ist nur in digitaler Form erhältlich und kostet 29,99 Euro. Wer den drohenden, permanenten Tod der Spielfigur nicht scheut und alles im Spiel erledigen will, sollte dafür einen Blick in unseren umfangreichen 100-Prozent-Leitfaden für Trophäen und Erfolge werfen.

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