UGC – User Generated Content

Tom 3

UGC – User Generated Content

Eine große Neuerung gab es dann doch: Zu unserer Überraschung wird es in „inFamous 2“ einen komplexen Editor geben, mit dem ihr eigene Missionen innerhalb der Stadt New Marais erstellen könnt. Dazu müsst ihr euch nur einen Schauplatz aussuchen und schon könnt ihr Objekte platzieren, Gegner aufstellen, das KI-Verhalten bestimmen und generell alles machen, was euch in den Sinn kommt. Die Möglichkeiten reichen von storybasierten Missionen bis zu simplen Minispielen – den Spielern sollen keine Grenzen gesetzt werden.


Interessant ist die Integration der sogenannten UGC-Missionen (User Generated Content): Die von anderen Spielern erstellten Inhalte werden nahtlos in die Spielwelt eingebaut, ihr werdet neben den Standard-Missionen also auch des öfteren über UGC-Inhalte stolpern, die allerdings auch als solche markiert sind. Habt ihr eine dieser Missionen abgeschlossen, könnt ihr sie innerhalb eines 5-Sterne-Systems bewerten. Weiterhin könnt ihr die Missionen, die in eurer Welt auftauchen werden, filtern und so etwa nur gut bewertete Inhalte zulassen.

Fazit:

„inFamous 2“ scheint ein in jeder Hinsicht besseres Spiel als sein Vorgänger zu werden. Was wir bisher von Cole McGraths elektrisierendem Trip durch New Marais gesehen haben, lässt auf einen Spaßgarant mit reichlich Action und einem hohen Wiederspielwert hoffen. Das liegt zum einen am Karmasystem, das uns das Spiel entweder als Superheld oder -bösewicht erleben lässt. Zum anderen wäre da der vielversprechende UGC-Editor, der für konstanten Missionsnachschub sorgen sollte.

Ein paar offene Fragen bleiben jedoch bestehen: Ist die Missionsvielfalt im Storymodus ausreichend? Wie gut wird die Geschichte erzählt? Wie spielen sich die neuen Eis- und Feuerkräfte? Spätestens am 7. Juni bekommen wir unsere Antworten, dann nämlich erscheint „inFamous 2“.

Ersteindruck: Sehr Gut

* gesponsorter Link