Just Cause 4 Vorschau: Jetzt mit noch mehr Action und Explosionen

Franziska Behner

Just Cause 4 erscheint in weniger als vier Wochen für Konsole und PC. Wir haben uns vorab schon mal in dem explosiven Spiel umgesehen und verraten dir heute, was dich im Action-Spiel Anfang Dezember erwartet. Spoiler: Es wird knallen!

Trainiert, cool und nie um ein Abenteuer verlegen: Das ist Rico Rodrigues. Auch in Just Cause 4 ist er wieder der Protagonist und wartet nur darauf, von dir gesteuert zu werden. Dieses Mal verschlägt es ihn nach Solís, einem Land im fiktiven Südamerika. Es teilt sich in vier unterschiedliche Regionen, die von jeweils einem Biotop beherrscht werden, auf.

Dich interessiert die Geschichte hinter der ganzen Ballerei, dann schau‘ hier vorbei:

Just Cause 4: Geschichtstrailer - mehr Info zu Rico Rodriguez dem abtrünnigen Agenten.

Ein Land – vier Biome

Lass‘ dich von den Grasländern in die Wüste treiben, besuche den Regenwald und springe dann in der Alpin-Region vom höchsten Berg, nur um dann mit deinem Fallschirm sanft, oder dem Wingsuit rasant, gen Boden zu segeln. Wer sich lieber ein Auto schnappen möchte, aber gerade keins in der Nähe ist, lässt es sich einfach via Air Drop liefern. Die Piloten bringen in Echtzeit eine große Auswahl an fahrbaren Untersätzen und allerlei Spielzeug, um eine Menge Blödsinn anzustellen.

Explosiver Spaß mit dem Enterhaken

Am Einfachsten ist die zügige Fortbewegung allerdings mit dem allseits beliebten Enterhaken, der auch in diesem Teil nicht fehlen darf. Wie gewohnt kannst du ihn auswerfen und dich blitzschnell heranziehen, um so weite Distanzen zu überqueren. Auch im Kampf lässt er sich super einsetzen. Dank neuer Funktionen steht dir hier eine Reihe an Möglichkeiten zur Auswahl, um noch mehr Chaos anzurichten.

In einem separaten Menüpunkt lässt sich der Enterhaken detailliert konfigurieren: Airlifter, Retractor und Booster sind die drei Oberbegriffe, die eine Welt voller Explosionen und Spaß eröffnen. Stell dir vor, die Straße wird von einem großen Lastwagen versperrt, außen herum zu fahren ist allerdings aufgrund der Vegetation keine Option. Du könntest versuchen, ihn mit Explosionen in die Luft zu jagen, aber der Enterhaken bietet eine neue Möglichkeit: Hefte einfach ein paar Ballons an das ausgewählte Objekt und schon fliegt es, je nach Einstellung, ein wenig oder sogar bis ins Unendliche nach oben. Was bei großen Wagen klappt, lässt sich auch an Gegnern ausprobieren. So bekommen deine Kontrahenten eine kostenlose Flugstunde.

Auch mit den Boostern kannst du experimentieren. Auf dem Jahrmarkt im Spiel stehen eine Menge Attraktionen zur Verfügung, hefte doch einfach ein paar Booster an die Schiffsschaukel und versuche sie zum Überschlagen zu bringen. Das Karussell mit den Pferden sieht auch ziemlich langsam aus.. ein bisschen Speed gefällig? Kein Problem! In den Einstellungen kannst du auch hier herumspielen: Wie lange sollen die Booster brennen? Es liegt an dir. Um die Möglichkeiten noch weiter auszubauen, kannst du die einzelnen Funktionen des Enterharkens auch kombinieren und gemeinsam einsetzen. Ein Objekt soll beispielsweise hoch hinauf steigen und dann wie ein Feuerwerk explodieren? Dann lege die Aktivierung der passenden Fähigkeiten auf einen Knopfdruck fest, so kannst du sie jederzeit nach eigenem Belieben starten.

4 Millionen Konfigurationen des Enterhakens

Auch das Zusammenbinden von zwei Dingen, ja, auch Menschen, ist in Just Cause 4 möglich. Stelle ein, ob und wie schnell sich die beiden aufeinander zu bewegen sollen. Mit der Funktion „Pulse“ entscheidest du dich außerdem dafür, dass sich die beiden Objekte erst zueinander ziehen und dann Pulsartig voneinander abstoßen und in getrennte Richtungen fliegen. Probierst du alles aus, was der Enterhaken zu bieten hat, kommst du auf gut vier Millionen mögliche Kombinationen. Wenn du viel Chaos anstellen möchtest, hast du also eine ganze Weile zutun.

Als Einführung in die Konfigurationsmöglichkeiten gibt es immer wieder kleine Tutorial-Hinweise, die an den entsprechenden Stellen im Spiel erklären, wie alles funktioniert. Rico braucht eine Funktion beispielswiese, um schwere Türen zu öffnen.

Mit den Truppen in die Schlacht

Wenn wir ein Mal im Menü sind, kommen wir doch gleich noch zu der Karte von Solís, die mehr zu bieten hat, als das einfache Anzeigen deines Questziels. Sie ist in einzelne Regionen aufgeteilt, die zu Beginn noch größtenteils von der gegnerischen Fraktion beherrscht werden. Indem du Chaospunkte sammelst, kannst du deine eigenen Truppen stärken und wie auf einem Brettspiel mit Strategie-Fokus vorrücken lassen. Sie können immer nur anliegende Gebiete bereisen, deshalb lohnt es sich, hier immer wieder vorbei zu schauen und die Truppen weiter vorzurücken. Das geht am besten, indem du die Infrastruktur der Gegner zerstörst und für jede Menge Chaos in den gegnerischen Reihen sorgst. Damit schwächst du ihre Verteidigung und deine eigenen Männer können vorrücken. Auch wenn du nicht direkt für deine Soldaten in den Kampf ziehen kannst, ist es möglich, sie beispielsweise mit einem explodierenden Panzer zu unterstützen und ihren Bemühungen zuzusehen.

Es gibt kein schlechtes Wetter – nur schlechte Ausrüstung

Eine weitere Neuerung, die beim Anblick jedes Trailers sofort ersichtlich ist, sind die Wetterphänomene, die in Solís ihr Unwesen treiben. Während du im eisigen Alpin-Gebiet von einem Blizzard überrascht wirst, kann es dich ebenso in einen Sandsturm verschlagen. Eine Quest verlangt es beispielsweise, unter schlechten Sichtbedingungen durch den ganzen aufgewirbelten Sand einen Zug zu beschützen, der durch feindliches Gebiet fährt. Gar nicht so einfach!

Besonders cool ist der Tornado, der mit seinen Winden gerade so zu einem Trip mit dem Wingsuit einlädt. Richtig: Die Wettererscheinungen sind nicht nur an spezifischen Stellen fest oder hübsche Wallpaper als Dekoration: Du kannst richtig mit ihnen interagieren. Gerade bei dem Wirbelsturm konnten wir während unserer Anspielsession die Stärke richtig spüren, wenn wir versucht haben, nicht in das Monster eingesaugt zu werden. Die Wetterphänomene wie der Tornado laufen in Echtzeit ab und er reißt alles mit sich, was er finden kann. Autos, Tiere, Menschen und alle Gegenstände, die sich (oder du) ihm in den Weg stellen. Rico eingeschlossen, solltest du dich nicht schnell genug wegbewegen.

Bis zum Release von Teil 4, kannst du dich ruhig noch mal im Vorgänger umsehen und diese Easter Eggs finden: 

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Just Cause 3: 15 Easter Eggs, die ihr gesehen haben müsst.

Neue Abenteuer für Rico

Damit das Ganze auch in die Story eingebaut wird, die sich im Übrigen um Rico dreht, der nach einer dreijährigen Pause neuen Hinweisen zu seinem Vater nachgeht, gibt es auch zum Tornado Quests, die dich ganz nah an ihn heran zwingen. Nutze seine Power gegen deine Feine, dann hast du auch das Wetter auf deiner Seite. Die Handlanger der schwarzen Hand, so nennt sich die böse Organisation, wollen schließlich besiegt werden. Wer sich weniger für die Story interessiert, kann sie aber auch einfach links liegen lassen und in feinster Sandbox-Manier alles in die Luft jagen.

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