Ob unterwegs oder in der virtuellen Realität — Wer Agent Cole Phelps Abenteuer aus L.A. Noire bisher noch nicht gespielt hat, bekommt in Kürze gleich zwei neue Gründe dafür.

 

L.A. Noire

Facts 
L.A. Noire - Nintendo Switch Trailer

Agent Cole Phelps ist zurück um das Los Angeles der 40er Jahre vom Verbrechen zu befreien. Nachdem der Kriegsveteran bereits 2011 über die Bildschirme flimmerte, meldet er sich jetzt mit ein paar spannenden Verbesserungen zum Dienst zurück. So erscheinen seine Abenteuer nicht nur in zeitgemäßem HD-Glanz auf der PlayStation 4 und Xbox One, sondern erstmals auch auf der Nintendo Switch sowie für die HTC Vive.

Die beide letztgenannten Versionen konnten wir uns bereits ansehen und verraten dir, was dich in der Krimi-Neuauflage alles erwartet.

Mit seiner Open World konnte L.A. Noire für Wochen unterhalten, genau wie diese Spiele:

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Open-World-Games: Die 17 besten Zeitfresser

Unterwegs noch schnell einen Tatort durchsuchen

Die Nintendo Switch erweitert die Ermittlungen in erster Linie natürlich durch die Bewegungssteuerung der JoyCons. Findest du also ein interessantes Beweisstück am Ort des Verbrechens, kannst du es einfach intuitiv vor deinen Augen hin und her drehen. Natürlich aber nur, wenn du das willst, denn wie jeder andere Switch-Titel lässt sich auch L.A. Noire auch im Handheld-Modus oder mit dem Pro-Controller steuern. Dann steuert sich das Adventure so, wie von der Konsolen-Vorlage gewöhnt.

Vollkommen neu ist allerdings die Touch-Steuerung. Wie auf dem Smartphone kannst du bequem per Swipe in deinem Notizbuch blättern, mit zwei Fingern die Bildgröße skalieren, per Double-Tab wichtige Beweisstück aktivieren — hier präsentiert L.A. Noire, wie Mobile-Gaming in einigen Jahren vielleicht aussehen könnte.

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Zudem passt der Spielablauf perfekt zu der Handheld-Konsole. Morgen in der U-Bahn noch schnell einen Tatort absuchen, auf der Rückfahrt einen verdächtigen Zeugen befragen — die kurzen Spielabschnitte, in die jeder der mehr als 20 unterschiedlichen Fälle aufgeteilt ist, passen perfekt zum Spielverhalten der Konsole.

Beweisstücke zum Greifen nah

Besitzer einer HTC Vive können zudem ausgesuchte Fälle in de virtuellen Realität erleben. L.A. Noire: The VR Case Files umfasst sieben Fälle aus fünf unterschiedlichen Dezernaten des ursprünglichen Spiels. Statt Cole Phelps lediglich über die Schulter zu schauen, steckst du diesmal direkt in der Haut des Agenten. Wie das aussieht, verrät der offizielle Trailer:

L.A. Noire - VR Trailer

Zusätzlich zur Befragung der Verdächtigen in der Ego-Perspektive kannst du außerdem Autofahren, in deinem Notizbuch blättern und dort pubertäre Kritzeleien hinterlassen, Boxkämpfe bestreiten und natürlich Tatorte erkunden. Die VR-Version verzichtet auf die Open World der Vorlage, stattdessen dient Phelps Büro als zentraler Ausgangspunkt der Ermittlungen.

Viel mehr noch als die Bewegungssteuerung der Nintendo Switch verlangt die HTC Vive von dir vollen Körpereinsatz ab. So musst du dich bücken, um einen Beweis am Boden des Tatorts zu untersuchen und kannst dich im Faustkampf zudem ducken, um einem Schlag auszuweichen. Weiterhin hast du die Möglichkeit dich zu bewegen, indem du deine Arme in Laufrichtung vor und zurück schwingst. Sollte dir das zu mühsehlig sein, kannst du aber natürlich auch auf die Bewährten VR-Modi wie Teleoperation zurückgreifen.

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Das volle Paket

Während du auf der HTC Vive nur in sieben Fällen ermitteln kannst, stehen dir sowohl auf PlayStation 4 als auch Xbox One und Nintendo Switch das komplette Hauptspiel mitsamt Erweiterungen zur Verfügung. Gekürzt wurde nichts, im Gegenteil wurde Los Angeles sogar um einige Sammelobjekte erweitert.

Mit dabei sind natürlich auch immer noch die fantastischen Gesichtsanimationen, die 2011 ihrer Zeit weit voraus waren. Realisiert wurden diese durch die MotionScan-Technologie und der Aufwand hat sich gelohnt: Auch 2017 sehen die Gesichter noch immer zeitgemäß aus.

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Eine Grundlegende Änderungen gibt es aber doch: Während du im Original im Zuge der zahlreichen Verhöre noch zwischen „Wahrheit“, „Anzweifeln“ und „Lüge“ auswählen konntest, hat Rockstar Games das System für die Neuauflage leicht überarbeitet. So hast du nun die Option zwischen „Guter Cop“, „Böser Cop“ und „Beschuldigen“. Das mag nach keiner großen Sache klingen, verhindert im Spielablauf aber durchaus den ein oder anderen Logikfehler, in dem Cole Phelps nicht unbedingt das sagt, was wir mit unserer Eingabe eigentlich bezwecken wollten.

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Wenn dich die Lust gepackt hast, das Krimi-Abenteuer ein weiteres Mal oder vielleicht auch zum ersten Mal anzupacken, hast du ab dem 14. November die Möglichkeit dazu. Dann erscheint die Neuauflage für PlayStation 4, Xbox One und Nintendo Switch. VR-Freunde müssen hingegen noch bis Dezember warten.

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