Aus dem Kuriositätenkabinett: Die League of Legends Kreditkarte

Martin Zier

Ein kleines „WTF“ rauschte durch meinen Kopf, als ich die Abbildung eines League of Legends Charakters auf der American Express-Karte sah. Okay, individuell-anpassbare Kartenaufdrucke sind nicht neu. Aber das große „WTF!“ kam danach, als ich mir die Meldung der New York Times durchlas: Mit jedem umgesetzten Dollar, die diese Prepaid-Kreditkarte macht, sammelt man Riot Points auf seinem LoL-Account. 

Aus dem Kuriositätenkabinett: Die League of Legends Kreditkarte

American Express verkündet stolz: Wir haben einen Weg gefunden, am digitalen Gaming Markt teilzunehmen. Riot Games und American Express teilten heute offiziell mit, dass sie in einer engen Partnerschaft zusammen arbeiten. Im Klartext bedeutet das, dass zukünftige Prepaid-Kreditkarten in einer Sonder-Edition angefordert werden können, bei denen man aktiv eine (große!) Menge Riot Points sammeln kann.

Es können einmal 1.000 Riot Points gesammelt werden, wenn man sich für so eine Karte anmeldet. Weitere 1.000 Riot Points gibt es für die ersten 20 US-Dollar, die auf der Kreditkarte aufgeladen werden und es gibt Zusatzpunkte für die ersten 10 Bezahlungen mit der Karte und stolze 10.000 Riot Points gibt es, wenn man die Karte mit einem verbindlichen Buchungskonto verbindet. Danach gibt es für jede Bezahlung eine kleine Anzahl des Zahlungsmittels in League of Legends gratis auf das eigene Spielerkonto gebucht.

Das ist eine schöne Idee für die Fans des riesigen MOBAs, die eigenständig ihr Geld verwalten. Größere Bedenken gibt es aber dann, wenn Jugendliche solche Karten bekommen, denn solche Prepaid-Kreditkarten können monatlich den ausstehenden Betrag auf der Karte abbuchen, wenn ein Buchungskonto angegeben wurde.

Quelle: NY Times via VG24/7

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