Der Fall dieser LoL-Streamerin treibt Cyber-Mobbing auf die Spitze

Kamila Zych 3

Wer sich regelmäßig im Twitch-Universum herumtreibt, dem sollte Pink_Sparkles relativ bekannt sein. Die junge Dame hat vor Kurzem stolz verkündet, dass sie vergeben ist und dafür ordentlich Hate kassiert.

„Sorry Jungs, ich bin offiziell aus dem Dating-Spiel raus“, so lauten die Worte von Pink_Sparkles, als sie vor ein paar Wochen ganz verliebt ein Foto von sich und ihrem neuen Freund auf Twitter postet.


Neben den herzlichen Glückwünschen befinden sich allerdings mindestens genau so viele Hass-Kommentare – und zwar nicht nur gegen sie. Denn die Trolle haben sich den Auserwählten der 22-Jährigen als Zielscheibe ausgesucht und bombardieren ihn mit deutlich rassistischen und diskriminierenden Beleidigungen.

Um den Hatern keine allzu große Plattform zu bieten, haben wir hier nur eine kleine Auswahl an Kommentaren zusammengetragen:

Screen1

„Schiebt ihn ab“, heißt es in einem Kommentar. Als Pink_Sparkles daraufhin kontert „Er ist Staatsbürger und du bist ein Rassist“, muss sie daraufhin von anderer Seite üble Beleidigungen einstecken.

screen 2

Andere wiederum schließen vom Aussehen des Freundes darauf, dass er viel Geld besitzen muss und für eine „weiße dumme Frau“ offenbar alles zahlen würde.

Pink_Sparkles geriet bereits in der Vergangenheit in heftige Kreuzfeuer und wurde aufgrund ihrer offenherzigen Streams schon des Öfteren auf Twitch gebannt. Sie ist vor allem für Streams zu Spielen wie League of Legends oder Just Dance bekannt. Letzteres ist erst vor Kurzem erschienen; den Trailer dazu kannst du dir hier ansehen:

Just Dance 2017 - gamescom 2016 - Mashup Trailer.

Aber nicht nur Pink_Sparkles sorgt durch ihre freizügige Art für Skandale:

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Die größten Sex-Skandale der Videospielbranche.

Izzy – so heißt Pink_Sparkles wirklich – präsentiert sich in ihren Streams oft freizügig, was vor allem in der Twitch-Community nicht nur positive Resonanz hervorruft, letztendlich aber gar nichts zur Sache tut. Und eine Entschuldigung oder einen Freifahrtschein für rassistische und sexistische Kommentare liefert das erst recht nicht.

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