League of Legends: Entwickler entschuldigen sich für übersexualisierte Heldin

André Linken

Die Veröffentlichung des neuen Champions Kai’Sa für League of Legends sorgte für einen Aufschrei der Empörung. Darauf hat der Entwickler Riot Games mittlerweile reagiert.

League of Legends Kai'Sa Trailer.

Grund für die Aufregung waren nicht etwa übertrieben starke Fähigkeiten der besagten Heldin, sondern vielmehr deren Outfit. Viele Fans störten sich an der „übersexualisierten Darstellung“ im Allgemeinen sowie dem tiefen Ausschnitt ihres Anzuges im Speziellen. Dabei hatte Riot Games bereits vor einiger Zeit erklärt, diesbezüglich etwas mehr Vorsicht walten zu lassen.

Mittlerweile hat sich der leitende Produzent Ryan Mireles auf der offiziellen Webseite zu Wort gemeldet und für die ganze Aufregung entschuldigt. Es sei offensichtlich, dass das Outfit von Kai’Sa mitsamt dem tiefen Ausschnitt nicht gut bei den Fans ankam. Allerdings sei es definitiv nicht die Absicht des Teams gewesen, sie übertrieben sexualisiert darzustellen.

Der Fokus beim Design habe vielmehr darauf gelegen, einen Menschen zu zeigen, der nur überleben kann, wenn er eine Koexistenz mit einer Void-Kreatur eingeht. Zu Beginn habe das Outfit von Kai’Sa keinen solch tiefen Ausschnitt gehabt. Die Kombination mit ihren dunklen Haaren sei jedoch nicht optimal für ihre Darstellung gewesen, so dass sie selbst eher wie eine Void-Kreatur und nicht wie ein Hybrid ausgesehen habe. Daher sei die Entscheidung letztendlich auf den besagten Ausschnitt gefallen, um ihre menschliche Haut und somit den Kontrast zur Void-Kreatur besser hervorheben zu können.

Bei League of Legends kann es auch mal ganz witzig zugehen.

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Rückwirkend betrachtet wäre es laut Mireles wohl besser gewesen, mehr Zeit für die Suche nach anderen Lösungen für dieses Design-Problem zu finden. In der Zukunft werde das Team sorgfältiger auf solche Details achten, um der Community nicht vor den Kopf zu stoßen.

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