League of Legends: Entwickler Riot will „Feedern“ das Handwerk legen

Luis Kümmeler

Der Entwickler Riot Games hat sich öffentlich zur „Feeder“-Problematik in League of Legends geäußert. Sowohl hinsichtlich automatisierter Methoden als auch manuell möchte das Studio MOBA-Trolle künftig besser in den Griff bekommen. Der Entwickler zieht sogar Änderungen am eigentlichen Spiel in Erwägung, die das Trollen schwieriger machen könnten.

League of Legends Taliyah.

League of Legends ist ein MOBA (Multiplayer Online Battle Arena) – und wie jedes Spiel, welches das Wörtchen „Online“ im Genre-Namen trägt, gibt es auch hier Trolle und andere Spieler eher unerwünschter Natur. Aktuell hat die Community von League of Legends ganz besonders mit sogenannten „Feedern“ zu kämpfen. Das sind Spieler, die ihre eigenen Teammitglieder benachteiligen, indem sie in etwa in Horden zu starker Gegner laufen, sich umbringen lassen und den Feind damit „füttern“, also stärker machen. Das kann verschiedene Ursachen haben und geschieht je nach Spieler sowohl aus Unwissenheit, als auch absichtlich, um Mitspielern gehörig auf den Geist zu gehen.

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Entsprechend genervt ist ein Großteil der Spielerschaft von League of Legends, im Reddit zum Spiel wird hitzig über das Thema diskutiert. Deswegen hat sich dort nun der Entwickler Riot Games zu Wort gemeldet, und versprochen, sich dem „Feeder“-Problem verstärkt annehmen zu wollen. Das System zur Erkennung von „Flamern“ sei schon sehr viel besser geworden, so Reddit-Nutzer und Riot-Mitarbeiter „draggles“, doch sei man noch nicht in der Lage, Trolle effektiv zu stoppen.

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Deswegen möchte Riot Games sein System einigen Änderungen unterziehen, um Trolle künftig effektiver automatisiert erkennen zu können. Bis dahin will der Entwickler aber auch manuell verstärkt nach Unruhestiftern Ausschau halten und gegebenenfalls aus dem Spiel verbannen. Langfristig zieht das Studio sogar in Erwägung, das Trollen durch bestimmte, tiefere Änderungen am Spiel zu erschweren. Wie diese genau aussehen könnten, ließ Riot Games aber vorerst offen.

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