MOBAs: Warum sind die F2P-Spiele so erfolgreich und lukrativ?

Nils Lassen 1

League of Legends, Dota 2 und Heroes of the Storm sind nur drei von vielen MOBAs, die sich mittlerweile auf dem Markt tümmeln. Sie alle sind free-2-play, generieren aber trotzdem eine Menge Geld.

Bisher waren F2P-MMORPGS die absoluten Spitzenreiter, was Einnahmen anging. In den letzten fünf Monaten haben MOBAs aber enormen Zuwachs bekommen, so dass sie 2015 in Norderamerika bereits die Online-Rollenspiele überholt haben könnten - dies geht aus einer Analyse der EEDAR hervor.

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Aber warum sind F2P-Games und besonders MOBAs so lukrativ? Naja, weil Spieler zwar von Anfang an nichts zahlen müssen, aber dafür dauerhaft und unlimitiert zahlen können. Kauft ihr zum Beispiel ein Spiel für 50-60 Euro, müsst bzw. könnt ihr (im Idealfall) nicht weiterhin Geld ausgeben - auf jeden Fall gibt euch das Spiel vor, wie viel ihr ausgeben könnt.

MOBAs liefern ständig neue Helden und Skins nach, Boosts sind sowieso dauerhaft zu vergeben, von daher könnt ihr unbegrenzt zuschlagen. Durch die „Bindung“, die ein Spieler mit seinen besten und meistgespielten Champions eingeht, steigert sich der Wunsch nach kosmetischen Items, gerade auch, weil durch die Vogelperspektive diese Skins dauerhaft gesehen werden können. Bei einem F2P-Shooter nutzen einem die Skins Beispielweise deutlich wenig, da ihr euch selten zu Gesicht bekommt.

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Auch durch die ständige Einführung neuer Helden greifen Nutzer zum Geldbeutel, gerade wenn sich die Champions stark voneinander unterscheiden und dem Spiel so ein wenig mehr Frische einhauchen sowie dem Spieler mehr Abwechslung bieten. Was ein zahlender Spieler im Schnitt für welchen Content ausgibt, könnt ihr der letzten Infografik entnehmen:

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Quelle: gamesindustry.biz

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