Einigung nach einem Jahr Streik der Synchronsprecher

Alexander Gehlsdorf

Im letzten Jahr gab es harte Verhandlungen zwischen den Synchronsprechern der Screen Actors Guild und der Videospiel-Industrie. Jetzt hat der Streikt zu einer Einigung geführt.

Betroffen vom Streik war unter anderem das Life ist Strange-Prequel „Before the Storm“:

Life is Strange: Before the Storm - E3 2017 - Reveal Trailer.
Seit Oktober 2016 schweigen zahlreiche Synchronsprecher der Videospielindustrie. Auf diese Weise wollten sie für fairer Löhne und bessere Arbeitsbedingungen protestieren. Nach knapp einem Jahr konnten die Spieleentwickler mit der Screen Actors Guild nun eine Einigung aushandeln
.

So werden in Zukunft allen Sprechern Boni entsprechend der absolvierten Aufnahme-Sessions ausgezahlt. Ebenso können sie anders als zuvor offener über die Projekte sprechen, an denen sie arbeiten und so etwa Code-Namen und Genre bekanntgeben.

Auch Life is Strange hat vor einigen Jahren als Geheimtipp angefangen:

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Anders als gefordert werden die Darsteller jedoch auch weiterhin nicht an den Verkäufen eines Spiels beteiligt. Ebenso ungeklärt ist die Frage, inwiefern Sprecher bei besonders hoher Stimmbelastung entschädigt werden. Die prominenteste Teilnehmerin des Streiks war Ashley Burch, die Chloe in Life is Strange ihre Stimme lieh. Im Prequel Before the Storm musste diese Rolle aufgrund des Streiks von einer anderen Darstellerin besetzt werden.

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